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Honig – Zuckersirup oder Wundermittel der Natur!?

Autor
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Richard Staudner

Honey
Ahhh sugar, sugar
You are my candy girl
And you got me wanting you

Ja das trällerten die Radios 1969 aus ihren Lautsprechern und brachte die Band “The Archies” zum Welterfolg. Noch heute verbreitet es gute Laune im Morgenradio, während wir genüsslich Honig auf unser Butterbrot tropfen lassen. Und das ist auch unser Thema heute. Nein nicht das Lied, sondern Honig! Das Lebensmittel das in allen Kulturen und auf allen Kontinenten gehypt und geliebt wird. Seine süße Anziehungskraft wirkt seit Jahrtausenden auf uns Menschen und natürlich auch auf Insekten und Tiere (vor allem Bären). Aber was ist an den Informationen die rund um Honig kursieren wahr und was ist nur ein Mythos? Mich interessierte es selbst so brennend, dass mein Team und ich den guten alten Honig genau unter die Lupe genommen haben. 

Was ist Honig überhaupt?

Honig ist chemisch gesehen ein Gemisch aus Zuckern. Tatsächlich sind das genau die gleichen Bausteine, die unseren weißen Haushaltszucker ausmachen. Also während eine moderne Ernährung das eine verteufelt, wird das andere sogar als förderlich für die Gesundheit erachtet?

Honigbienen sammeln emsig Nektar oder Honigtau (das ist der süße Saft von Insekten, wie z.B. Blattläusen), verdauen diesen, scheiden ihn als Honig wieder aus und sammeln ihn als Vorrat für den Winter in den Waben. Lass dir das mal durch den Kopf gehen 🙂

Wie beschrieben besteht Honig aus den gleichen Bausteinen wie Zucker, nur, dass diese von dem Enzym “Invertase” gespalten sind. Honig schmeckt dadurch süßer als Zucker. Nebenbei enthält Honig auch noch andere Kohlenhydrate, etwas Wasser und sehr wenig Protein. Kalium und Natrium machen den Großteil der Mineralien aus, aber man findet auch ein wenig Eisen, Kupfer und Mangan und einige wasserlösliche Vitamine. Besonders interessant in der Medizin ist auch ein Stoff namens MGO, dazu später mehr, und die aus anderen Lebensmitteln besser bekannten Polyphenole.

Polyphenole wirken antioxidativ, also gegen die schädlichen Radikale in unserem Körper, die regelmäßig entstehen. Die Zusammensetzung von Honig unterscheidet sich stark nach Sorten und vor allem auch der Gehalt an Polyphenolen ist abhängig von den Blüten in der Umgebung des Bienenstocks. (1)

Die gesunde Wirkung des Honigs

Tatsächlich scheint die Wirkung von Honig in der Gesundheit nicht unbekannt zu sein. Hinter Wassertrinken ist er die am zweithäufigsten gewählte Selbstmedikation in Europa (2)

Honig wirkt antibakteriell, dass heißt, er hemmt das Bakterienwachstum (3,4) und wird daher als Wundauflage verwendet, um die Infektion von Wunden zu vermeiden. Besonders bei Brandwunden, aber auch offenen Stellen im Mundraum und Zahnfleisch wird er gerne angewendet (5,6) und scheint sogar effektiver zu sein als Silberauflagen. Noch dazu kämpfen wir aktuell zunehmend mit antibiotikaresistenten Bakterienstämmen. Honig wirkt auch gegen diese multiresistenten Krankheitserreger und gegen Honig konnte noch keine Resistenz festgestellt werden, vermutlich wegen der komplexen Zusammensetzung (7). Unter anderem wird die medizinische Wirkung auf den Inhaltstoff Methylglyoxal (MGO) zurückgeführt, auch enthaltene Peroxide, der hoher Zuckergehalt und die dadurch entstehende wasser-saugende Wirkung, Säuren und Polyphenole scheinen wichtig zu sein. 

Auch indirekt wirkt Honig stimulierend auf das Immunsystem: Er aktiviert die weißen Blutkörperchen, die Zellen des Immunsystems, und fördert so die Antikörperproduktion (8). Honig kann auch die Entzündungsfaktoren im Körper beeinflussen. Das im Honig enthaltene NO (Stickoxid) scheint eine Rolle in der Wundheilung, Kollagenbildung und antimikrobiellen Wirkung zu haben (9).

Gegen Pilzinfektionen (also antifungal) wirkt Honig indem er den Biofilm dieser zerstört (10). Gegen Viren (antiviral), speziell gegen gewisse Herpesviren, wurde auch bereits die Wirkung des Honigs nachgewiesen (11).

Kann unser Mikrobiom und der Verdauungstrakt von Honig profitieren?

Dazu finden sich immer mehr Beiträge in Foren und Magazinen, aber die Forschung ist hier wohl noch nicht so weit. 

Die Idee ist, Honig könnte das Mikrobiom positiv beeinflussen, aber die Ergebnisse sind hier noch unschlüssig und meist nur aus Tierversuchen.

Eine Studie mit Tierversuch etwa zeigt, dass das Mikrobiom von Ratten nicht durch Honig beeinflusst wird, im vergleich zu Zucker (12). Was diese Annahme widerlegen könnte. 

Eine andere Forschungsgruppe fand aber, dass sich Honigpolyphenole im Vergleich zu Zucker positiv auf Darmentzündungen (Colitis) bei Ratten auswirken kann (13). 

Wie so oft, bedarf es hier noch mehr Forschung, um auf einen grünen Zweig zu kommen. 

Gibt es eine Wirkung auf die weibliche Fortpflanzungsorgane? 

Auch eine positive Wirkung auf weibliche Geschlechtsorgane wird vermutet und ein Systematic Review fand, dass Honig bei Ratten die Progesteron Level erhöht, Körpergewichtszunahme vermindert und Atrophie von Vagina und Uterus vermindert. Auch bei der (künstlichen oder natürlichen) Menopause könnte es antientzündlich und antioxidativ wirken. Langzeitstudien und ausreichend Humanstudien fehlen leider wieder (14)

Honig im Sport

Erst wenige Studien, mit oft unterschiedlichen Protokollen, untersuchten die Anwendung von Honig im Training. Bei akutem Einsatz, also direkt vor oder nach einem Training, scheint Honig eine ähnliche Wirkung wie andere Kohlenhydrat-Supplemente zu haben. Bei regelmäßiger Verwendung könnte Honig die Reaktion des Immunsystems auf intensives Training abschwächen. Wie immer ist aber nicht geklärt, ob das förderlich oder schwächend für den Trainingseffekt ist. Wie wir bereits wissen, nehmen wir ja die Schädigung durch Training in kauf, um daran zu wachsen. Das gute alte Hormesis Prinzip. 

Eine beschleunige Reparatur wie etwa durch Kälte oder Antioxidantien, oder wie vermutet durch Honig, könnte somit Kontraproduktiv sein. 

Laut einer Studie könnte Honig auch positiv für die Knochengesundheit sein! Aber allgemein scheint die Wirkung von Honig-Supplementierung im Sport noch nicht ausreichend gut untersucht zu sein (15).

Hier noch eine kleine Anekdote aus meinem Erfahrungen als Performance Coach im Leistungssport. Ich betreue seit fast 10 Jahre Profis im Kampfsport. Und im Thaiboxen durfte ich hier mehrere Weltmeister bei ihrem Aufstieg begleiten. Hier hat sich hartnäckig das Gerücht gehalten, Honig sei vor dem Wettkampf ein Wundermittel, welches zu unglaublichen Kräften verhilft und die Leistung hebt. 

Kurz gesagt, ja das ist korrekt! Aber wissenschaftlich betrachtet, besteht Honig wie bereits erwähnt ausschließlich aus Zucker. Was die Sportler in diesem Fall energetisch hoch katapultiert hat, ist nichts anderes als ein natürliches Gemisch an Kohlenhydraten. Ähnlich wie die im Sport gerne eingesetzten Energy-Gels und Kohlenhydrate-Drinks. 

Da SportlerInnen meiner Erfahrung nach rund um das Training und den Wettkampf immer unterversorgt sind, kann es durch so einen Selbsttest mit Honig schnell zum Höhenflug kommen. Nur (leider) wäre ähnliches beim Konsum eines Gatorade auch passiert. 

So viel zum Thema Mythen…

Der liebe Honig und unser Stoffwechsel

Die Wirkung von Honig auf den Stoffwechsel gesunder und kranker Personen wird reichlich diskutiert. Während die einen aufzeigen, dass Honig einen hohen Zuckergehalt hat und daher nicht förderlich ist, berufen sich andere auf die besonderen Inhaltsstoffe und deren Wirkung auf Stoffwechsel und Kreislaufsystem. 

So fand man, dass Zucker und Honig die Cholesterinwerte und das Körpergewicht nicht unterschiedlich beeinflussen, einzig das die Triglyceride bei Honig besser sind (16).

Bei einem Trial mit DiabetikerInnen wurde eine Gewichtserhaltungs-Diät mit zusätzlich 50 g Honig oder Zucker täglich verschrieben. Bei der Honiggruppe war am Ende der Zeit ein signifikant geringerer Hüftumfang messbar. Problematisch ist aber der Anstieg des Langzeit-Zuckerwertes (HbA1c) bei der Honigeinnahme, welcher gegen die Nutzung von Honig für DiabetikerInnen spricht (17).

Menopausale Frauen haben ein besonders hohes Risiko für Herzkreislauferkrankungen. Bei der Einnahme von Honig oder Honigmischungen (Royal Jelly, Pollen, Honig) konnten entweder diastolischer Blutdruck, Nüchternblutzucker oder BMI positiv beeinflusst werden. Andere Risikofaktoren wie Blutfettwerte, Körperfettanteil oder Hüftumfang wurden hingegen nicht signifikant beeinflusst (18).

Bei diabetischen, adipösen Mädchen wurde kein Unterschied in der Zuckersensibilität zwischen der Aufnahme von Honig oder Marmelade mit dem Frühstück festgestellt (19).

Einige Arbeiten aus Malaysien fassen aktuelle Hypothesen zu möglichen Wirkmechanismen von Honig auf Stoffwechselerkrankungen zusammen. Es werden diverse Inhaltsstoffe, wie die Polyphenole, Kaffeesäuren, Quercetin, Fructose, Phenolsäuren angesprochen. Allgemein fehlen dazu aber weiterhin die eindeutigen Ergebnisse aus Humanstudien (20–22).

Spontan reagiert der Körper auf Honig auch mit einem geringeren Blutzuckeranstieg, als auf Zucker oder Honig ähnliche Zuckergemische (23). Was sicher interessant ist, wenn du in deiner Ernährung das Level deines Blutzuckerspiegels im Auge behalten willst bzw. keine großen Schwanken möchtest. Welche bei anderen Zuckerformen, Süßkram und auch Weizenprodukten natürlich der Fall ist. 

Allgemein sind die Ergebnisse also nicht schlüssig genug, um Honig als Therapie oder Prävention für Stoffwechselerkrankungen zu krönen.

Tatsächlich ist Honig nicht gleich Honig

Die Zusammensetzungen der verschiedenen Honigsorten ist von der Bienenart, aber auch von der umliegenden Natur und bestäubten Blüten abhängig. Es gibt demnach Honigsorten, die besonders positive Zusammensetzungen haben und solche Sorten, die eher einen zarten, süßen Geschmack, aber nicht viel mehr bieten können. 

Besonders bekannt ist der neuseeländische Manuka-Honig, dieser hat einen sehr hohen MGO-Gehalt (je nach Klasse bis über 400 mg/kg) und wird daher auch vermehrt in der Forschung untersucht (9). Bei italienischem Honig wurden MGO-Gehalte von lediglich 0,4 bis 24,1 mg/kg gefunden (24). Der hohe Gehalt an MGO sagt man, hat ein weitaus höheres Potenzial in der Wundversorgung als schwächere Sorten. 

Generell zeigt sich je dunkler der Honig, desto höherer Polyphenolgehalt und desto bessere Wirkung hat er. Auch wenn wir allgemein noch nicht so viel über die genaue Zusammensetzungen von österreichischen Honigsorten wissen, hat eine Studie gezeigt, dass unter 9 untersuchten Honigsorten, darunter auch australischer Honig, der österreichische Kastanienhonig die beste Wirkung bei dem Zerstören von Krankheitserregern (=Phagozytose) hat (25).

Eine polnische Studie fand nebenbei heraus, dass lokaler Honigtau-Honig durchaus mit Manukahonig in Bezug auf antibakterielle und antioxidative Aktivität mithalten kann. Auch in dieser Studie zeigte der helle Honig wieder die schwächste Wirkung (3).

Wie immer, die Menge macht das Gift!

Wie viel Honig ist jetzt gut? Grundlegend spricht gegen einen “normalen Konsum” als Frühstücks Bestandteil bzw. als Beigabe in einen Smoothie vor dem Sport definitiv nichts. 

Wie immer ist, wenn etwas gut ist, trotzdem Vorsicht geboten. Honig kann so wie viele Naturprodukte leider oft Kontaminationen mit sich bringt. Dazu zählen Pestizide, Antibiotika, Schwermetalle und andere Schadstoffe aus der Umwelt der Bienenstöcke. Auch Giftstoffe aus Pflanzen, wie z. B. die giftigen Pyrrolizidinalkaloide werden in Honig gefunden. Nicht zuletzt können auch anaerobe Bakterien (z. B. Clostridium Botulinum) in Honig vorkommen, weshalb teilweise empfohlen wird,  Honig in sterilisierter Form zu kauft. Gleichzeitig stellt Biohonig einen gewissen Schutz vor Pestiziden, Medikamenten und Insektiziden dar (1).

Deshalb achte ich besonders darauf regionale Qualität zum Beispiel bei Bauern zu kaufen. Honig wird leider oft verschnitten. Da liest man auf dem Glas dann “aus EG Ländern” oder sowas. Da kann Honig aus verschiedenen Ländern drinnen sein. 

Kaum jemand weiß auch, das Mexiko weltweit zu den größten Honigproduzenten zählt. 

Wir verschiffen auch so schon genügend Waren quer über die Ozeane. Bei Honig sind wir in Österreich und Deutschland sicher sehr gut aufgehoben. 

Mein Fazit für Dich

Das Potential von Honig scheint sehr groß zu sein. Im Bereich der Wundheilung, antibakteriellen, antiviralen und antifungalen Wirkung ist Honig mittlerweile sehr gut erforscht und hat nachweislich Wirkung. Im Bereich des Stoffwechsels fehlen diese Nachweis aber noch bzw. ist das Potential hier ernüchternd. 

Die meisten Daten stammen leider auch noch aus Tierversuchen. Dies liefert uns einen großartigen Einblick, nur leider bekommen die Tiere oft große Mengen an Honig, wie wir sie (in Relation zu unserem Körpergewicht) nie essen würden. Selbst bei den wenigen Humanstudien sind die Ergebnisse dann nicht eindeutig.

Also ja, Honig ist wohl ein sehr potentes Naturprodukt, welches definitiv mehr kann als nur gut zu schmecken. Er ist ein schlauer Ersatz für Haushaltszucker und kann zum Beispiel beim genuss von Tee oder Süßspeisen eingesetzt werden. Ein Allheilmittel ist Honig aber leider nicht. 

Wie immer gilt: Mit Maß und Ziel, die Menge macht ja das Gift 🙂 und Honig enthält am Ende des Tages größtenteils Zucker!

Wenn Du ein powervolles, sportliches aber einfaches Rezept mit Honig brauchst, dann sie die das an: „Power-Sport-Smoothie(Hier Klicken)

Ich hoffe dir den Tag ein wenig versüßt zu haben! 

Dein Performance Coach 

Richard Staudner

1. Ranneh Y, Akim AM, Hamid HA, Khazaai H, Fadel A, Zakaria ZA, u. a. Honey and its nutritional and anti-inflammatory value. BMC Complement Med Ther. 14. Jänner 2021;21(1):30.

2. Thielmann A, Gerasimovska-Kitanovska B, Buczkowski K, Koskela TH, Mevsim V, Czachowski S, u. a. Self-Care for Common Colds by Primary Care Patients: A European Multicenter Survey on the Prevalence and Patterns of Practices-The COCO Study. Evid Based Complement Alternat Med. 2016;2016:6949202.

3. Gośliński M, Nowak D, Kłębukowska L. Antioxidant properties and antimicrobial activity of manuka honey versus Polish honeys. J Food Sci Technol. April 2020;57(4):1269–77.

4. Liu MY, Cokcetin NN, Lu J, Turnbull L, Carter DA, Whitchurch CB, u. a. Rifampicin-Manuka Honey Combinations Are Superior to Other Antibiotic-Manuka Honey Combinations in Eradicating Staphylococcus aureus Biofilms. Front Microbiol. 2017;8:2653.

5. Liu T-M, Luo Y-W, Tam K-W, Lin C-C, Huang T-W. Prophylactic and therapeutic effects of honey on radiochemotherapy-induced mucositis: a meta-analysis of randomized controlled trials. Support Care Cancer. 1. Juli 2019;27(7):2361–70.

6. Hwang SH, Song JN, Jeong YM, Lee YJ, Kang JM. The efficacy of honey for ameliorating pain after tonsillectomy: a meta-analysis. Eur Arch Otorhinolaryngol. 1. April 2016;273(4):811–8.

7. Nolan VC, Harrison J, Wright JEE, Cox JAG. Clinical Significance of Manuka and Medical-Grade Honey for Antibiotic-Resistant Infections: A Systematic Review. Antibiotics (Basel). 31. Oktober 2020;9(11):E766.

8. Tang JS, Compton BJ, Marshall A, Anderson R, Li Y, Woude H van der, u. a. Mānuka honey-derived methylglyoxal enhances microbial sensing by mucosal-associated invariant T cells. Food Funct. 22. Juli 2020;11(7):5782–7.

9. Oryan A, Alemzadeh E, Moshiri A. Biological properties and therapeutic activities of honey in wound healing: A narrative review and meta-analysis. Journal of Tissue Viability. 1. Mai 2016;25(2):98–118.

10. Guttentag A, Krishnakumar K, Cokcetin N, Hainsworth S, Harry E, Carter D. Inhibition of Dermatophyte Fungi by Australian Jarrah Honey. Pathogens. 11. Februar 2021;10(2):194.

11. Ahmed S, Sulaiman SA, Baig AA, Ibrahim M, Liaqat S, Fatima S, u. a. Honey as a Potential Natural Antioxidant Medicine: An Insight into Its Molecular Mechanisms of Action. Oxid Med Cell Longev. 2018;2018:8367846.

12. Rosendale D, Butts CA, de Guzman CE, Maddox IS, Martell S, McIntyre L, u. a. Consumption of antimicrobial manuka honey does not significantly perturb the microbiota in the hind gut of mice. PeerJ. 2016;4:e2787.

13. Zhao H, Cheng N, Zhou W, Chen S, Wang Q, Gao H, u. a. Honey Polyphenols Ameliorate DSS-Induced Ulcerative Colitis via Modulating Gut Microbiota in Rats. Molecular Nutrition & Food Research. 2019;63(23):1900638.

14. Ismail NH, Ibrahim SF, Jaffar FHF, Mokhtar MH, Chin KY, Osman K. Augmentation of the Female Reproductive System Using Honey: A Mini Systematic Review. Molecules. 27. Jänner 2021;26(3):649.

15. Hills SP, Mitchell P, Wells C, Russell M. Honey Supplementation and Exercise: A Systematic Review. Nutrients. 12. Juli 2019;11(7):E1586.

16. Al-Tamimi AM, Petrisko M, Hong MY, Rezende L, Clayton ZS, Kern M. Honey does not adversely impact blood lipids of adult men and women: a randomized cross-over trial. Nutr Res. Februar 2020;74:87–95.

17. Sadeghi F, Salehi S, Kohanmoo A, Akhlaghi M. Effect of Natural Honey on Glycemic Control and Anthropometric Measures of Patients with Type 2 Diabetes: A Randomized Controlled Crossover Trial. Int J Prev Med. 2019;10:3.

18. Ab Wahab SZ, Nik Hussain NH, Zakaria R, Abdul Kadir A, Mohamed N, Tohit NM, u. a. Long-term effects of honey on cardiovascular parameters and anthropometric measurements of postmenopausal women. Complementary Therapies in Medicine. 1. Dezember 2018;41:154–60.

19. Farakla I, Koui E, Arditi J, Papageorgiou I, Bartzeliotou A, Papadopoulos GE, u. a. Effect of honey on glucose and insulin concentrations in obese girls. European Journal of Clinical Investigation. 2019;49(2):e13042.

20. Pasupuleti VR, Arigela CS, Gan SH, Salam SKN, Krishnan KT, Rahman NA, u. a. A Review on Oxidative Stress, Diabetic Complications, and the Roles of Honey Polyphenols. Oxid Med Cell Longev. 2020;2020:8878172.

21. Hashim K-N, Chin K-Y, Ahmad F. The Mechanism of Honey in Reversing Metabolic Syndrome. Molecules. 4. Februar 2021;26(4):808.

22. Erejuwa OO, Sulaiman SA, Wahab MSA. Oligosaccharides might contribute to the antidiabetic effect of honey: a review of the literature. Molecules. 28. Dezember 2011;17(1):248–66.

23. Ahmad A, Azim MK, Mesaik MA, Khan RA. Natural Honey Modulates Physiological Glycemic Response Compared to Simulated Honey and D-Glucose. Journal of Food Science. 2008;73(7):H165–7.

24. Terio V, Bozzo G, Ceci E, Savarino AE, Barrasso R, Di Pinto A, u. a. Methylglyoxal (MGO) in Italian Honey. Applied Sciences. Jänner 2021;11(2):831.

25. Mesaik MA, Azim MK, Mohiuddin S. Honey modulates oxidative burst of professional phagocytes. Phytotherapy Research. 2008;22(10):1404–8.

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