Die Mikrowelle - Ist sie wirklich so böse?

Die Mikrowelle – Ist sie wirklich so böse?

Richard Staudner
Richard Staudner

The Optimizer

Das Thema Mikrowelle ist bei den meisten von uns schon lange abgehakt. Sie ist durch und durch böse! Die Mikrowelle zerstört Nährstoffe, macht blind und impotent (zumindest Katzen). Ist das wirklich wahr oder sollten wir unser Wissen hier etwas auffrischen? 

Ein wenig Physik – Was sind eigentlich Mikrowellen? 

Das Wort Mikrowelle beschreibt einen Bereich von Strahlungen, mit einer gewissen Frequenz beziehungsweise Wellenlänge. Als Mikrowellen gelten alle Strahlen zwischen 0,3 (=300MHz) und 300 GHz. (Giga- oder Mega-)Hertz ist die internationale Einheit der Frequenz und steht für die Schwingungen pro Sekunde. Diese Art von Strahlung wird auch in dem uns bekannten Küchengerät, dem Mikrowellenofen verwendet (1). Das Ganze funktioniert so: Das Gerät erzeugt ein elektromagnetisches Feld, dieses transportiert eine Kraft von der Quelle weg in den Innenraum der Mikrowelle. Dort trifft es auf ein Lebensmittel und interagiert mit Atomen und Molekülen. Polare Moleküle (also welche mit + und – Pol), wie zum Beispiel Wasser, drehen sich und geladene Teilchen fangen an im Strom des Feldes zu fließen. Durch Zusammenstöße mit anderen Molekülen entsteht Hitze und dieser thermische Effekt wärmt unser Essen auf (2).

Shortcut: Was passiert wirklich bei der Verwendung der Mikrowellen!

Die Kochmethode bringt einige Vorteile mit sich: Es geht schnell, ist energiesparend im Vergleich zu anderen Kochmethoden, ein Mikrowellenherd braucht wenig Platz und das Essen brennt kaum an. Die Anschaffung ist günstig und theoretisch ist mit Ventilator und Drehtisch eine wunderbar gleichmäßige Erhitzung der Nahrungsmittel möglich (3–5).

Super, oder? Jetzt stellen sich aber ein paar Fragen: Was machen diese Strahlen mit unserem Essen? Und noch viel wichtiger: Was machen sie mit uns? Sind sie gefährlich?

Mikrowellenstrahlung wird aktuell wieder weltweit erforscht, aber die Ergebnisse sind nicht schlüssig. Es werden nachteilige Effekte auf Fertilität, Krebsentstehung und mentale Gesundheit vermutet. Die Daten kommen meist aus Tierversuchen, oder nicht eindeutigen epidemiologischen Studien. Außerdem kommen die meisten Werte aus Studien mit Mikrowellenstrahlung, welche auch von Handys ausgeht. Dennoch wurden Grenzwerte zur Sicherheit festgelegt. Diese werden überschritten, wenn man direkt vor einer Mikrowelle steht, während sie läuft. Sobald man sich ein paar Meter davon entfernt oder in einem anderen Raum steht, spielt dies keine Rolle. Vitamine oder andere Nährstoffe werden in der Mikrowelle nicht unbedingt mehr zerstört als bei anderen Kochmethoden. Im Gegenteil: Bei Vitamin C zum Beispiel, aber auch anderen Nährstoffen, bleibt in der Mikrowelle mehr erhalten. Es gilt, wie bei anderen Zubereitungsvarianten auch, die Garzeit möglichst kurz zu halten und die Intensität gering. Wenn du genauer wissen willst, was dahintersteckt und welche biologischen Mechanismen vermutet werden geht es hier weiter: 

Die Mikrowellenstrahlung und unsere Gesundheit!

Um die Frage der Wirkung auf die Gesundheit zu klären, müssen wir zunächst noch einmal ein bisschen zur vorher angeschnittenen Physik zurückkehren. Wie bereits erwähnt sind „Mikrowellen“ eine Reihe an Wellen oder auch Strahlungen mit einer gewissen Frequenz. Ein Mikrowellenherd arbeitet meist mit 2450 MHz, da in diesem Bereich am besten die polaren Wassermoleküle aktiviert werden können (5). Aber noch andere Geräte nutzen diesen Frequenzbereich: Mobiltelefone nutzen Frequenzen zwischen rund 450-1980 MHz, der WLAN-Router sendet Wellen mit 2400 MHz aus (1). 

Wenn wir uns also mit den schädlichen Effekten der Mikrowelle beschäftigen, sollten wir das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Die Strahlen der Mikrowellen sind genauso (viel oder wenig) schädlich wie jene des Handys, oder des WLANs, oder auch von Bluetooth Kopfhörern, etc. Unterscheiden müssen wir noch in der Intensität der Strahlung, denn bekanntlich wissen wir ja: Die Dosis macht das Gift. 

Während wir mittlerweile wissen, dass Hochleistungsmikrowellenstrahlung auf jeden Fall negative Effekte hat, ist dies bei normal-intensiver Strahlung noch unklar. Viele epidemiologische Studien kommen auf widersprüchliche Ergebnisse (1). Um hier Klarheit zu schaffen wurde die ICNRP gegründet, eine internationale Kommission zum Schutz vor nicht-„ionisierender Strahlung“. Nicht-Ionisierende Strahlung bezeichnet einen noch größeren Bereich an „schwächeren“ Strahlungen, zu denen unter anderem die Mikrowellenstrahlung zählt (2). Das Pendant dazu wäre die ionisierende Strahlung, dazu gehört zum Beispiel die radioaktive Strahlung, von welcher wir ja wissen, dass sie schädlich ist. 

Die ICNRP hat 2020 ihre empfohlenen Referenzwerte angepasst. Diese werden in SAR (spezifische Absorptionsrate) angegeben, was der Strahlungsaussetzung pro kg Körpergewicht entspricht. Die Referenzwerte richten sich dabei nach den aktuellen Studienergebnissen. Hier gibt es immer wieder Kritik, da die Werte aus Tierversuchen entnommen werden, jedoch ist es sehr schwierig und vor allem unethisch an Menschen Versuche durchzuführen. Auch epidemiologische Studien sind in diesem Bereich herausfordernd, da die beschriebenen Folgen erst nach langer Zeit zu erkennen sind und oft sehr viele äußere Faktoren eine Rolle spielen, welche auch, oder mitverantwortlich sein könnten für negative Effekte. 

Die schädlichen Wirkmechanismen

Um die Wirkung einer Substanz, oder in diesem Fall eines Umweltfaktors, wissenschaftlich zu untermauern ist es essentiell, die biologischen Mechanismen dahinter aufzuklären. Dies ist der Wissenschaft noch nicht ganz gelungen, aber es gibt bereits einige Ansätze: 

Wie bereits erwähnt können die elektromagnetischen Felder Wärme erzeugen, genau dieser Effekt kann auch im Körper geschehen, dies ist der thermische Effekt. Als zweiten Mechanismus können sehr geringe Frequenzen Nerven stimulieren oder gar die Zerstörung von Zellmembranen hervorrufen. Diese niedrigen Frequenzen sind jedoch unter denen der Mikrowelle (2). Zusätzlich werden noch weitere „nicht-thermische“ Effekte vermutet.

Fruchtbarkeit

Kesari et al. (6) betrachten die männliche Fruchtbarkeit unter Einfluss von Mikrowellen (wie etwa von Handys, Laptops aber auch Mikrowellenöfen) und kommen zu dem Schluss, dass diese vermutlich einen negativen Effekt auf Qualität und Quantität der Spermien haben. Eine Ursache scheint eine höhere Zahl an reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) zu sein, die wahren biologischen Mechanismen dahinter seien aber ungeklärt (6). Auch andere Forschungsgruppen kommen zu dem Schluss, dass Mikrowellenstrahlung über ROS und damit verbundener oxidativer Stress die Spermaqualität vermindert, Hoden schrumpfen und den Testosteronspiegel sinken lässt. Auch ein gestörter Zyklus bei weiblichen Tieren wird vermutet (7). Praktisch sind das alles aber nur Tierversuche. 

Santini et al stellen hierfür eine Theorie des Mechanismus auf und bringen die Mitochondrien ins Spiel: Anscheinend können durch die Radiofrequenzwellen die Elektronentransportkette der Mitochondrien und damit die Energiebereitstellung dort stören. Dadurch gerät das Gleichgewicht von ROS-Entstehung und ROS-Abbau außer Kontrolle. Das kann nachteilig für die Spermatogenese, also die Produktion, sein und zu geringerer Vitalität, Beweglichkeit, und Schäden in der Gestalt führen (8).

Krebs

Die IARC (=Internationale Behörde zur Krebsforschung) klassifizierte Radiowellen beziehungsweise Mikrowellen 2011 als möglicherweise krebserregend, wenngleich hier Mikrowellenöfen nicht explizit erwähnt werden, sondern vorrangig Telefone, TV und Radiosignale behandelt werden (9).

Generell gibt es bezüglich der schädlichen Wirkung von Mikrowellen vermehrt Forschung zu Handys: In Fall-Kontroll-Studien ist ein konsistenter Zusammenhang eines erhöhten Risikos für Gliome sowie Akustikneurinome (beides Hirntumore) und Handynutzung zu erkennen. Auch sei laut Belpomme et al., trotz gemischter Datenlage, ein Trend in Richtung schädlicher Wirkung zu erkennen (10). Bei einer Analyse einer Reihe von Studien welche Radiowellen aber auch wenige zu Mikrowellen betrachtet zeigt sich, dass kein eindeutiger Zusammenhang vorliegt. Die Autoren weisen zwar auf eine schwache epidemiologische Assoziation hin, treffen jedoch keine Conclusio, da hierzu die Datenlage zu uneinig sei (11).

Mental Health

Neue Vermutungen assoziieren die Mikrowellenstrahlung auch mit mentalen Krankheiten. Hier spricht man von einem“ Microwave Syndrom“. Damit wurden Menschen diagnostiziert, welche in ihrer Arbeit vermehrt Mikrowellenstrahlung ausgesetzt sind. Das Syndrom zeigt sich mit Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Depressionen, Gedächtnisveränderungen, Rastlosigkeit, und weiteren Symptomen. Aus ersten Experimenten wurde die Vermutung aufgestellt, dass gewisse Spannungssensoren im Nervensystem sehr sensibel gegenüber Mikrowellenstrahlung sind. Diese schütten Neurotransmitter und Hormone im Gehirn aus. Auch dies wurde erst in Tier- und Zellversuchen bestätigt (12).

Und gibt es ein Gegengift?

Da vermutet wird, dass die negativen Effekte über reaktive Sauerstoffspezies und damit über oxidativen Stress geschehen, wurden auch hier Theorien über mögliche Gegengifte aufgestellt. Antioxidantien scheinen Abhilfe zu ermöglichen. Melatonin, Grüntee Extrakt, Vitamin C und E aber auch Moringa oleifera Extrakt wurden untersucht und scheinen in Tierversuchen die Schäden abzuschwächen. An Menschen wurde dies noch nicht untersucht (6,8). Der Chaga Pilz scheint, als wohl stärkstes uns bekanntes Antioxidans, eine interessante Wahl zu sein. 

Ist die Mikrowelle jetzt schädlicher als mein Telefon?

Die Spezifische Absorptionsrate (SAR) ist sehr hoch, wenn man telefoniert (Handy am Ohr), das Handy in der Hosentasche trägt, den mit WLAN verbundenen Laptop direkt auf dem Schoß liegen hat oder einen Mikrowellenofen verwendet (10). Laut Beobachtungsstudien ist die kurzzeitige Strahlung der Mikrowelle jedoch um ein Vielfaches höher, als die des Handys (13). Es ist jedoch schwierig diese In Relation zueinander zu setzen, da dies von der Art der Telefonnutzung abhängig zu sein scheint. Das Telefon verwenden wir ja leider mittlerweile enorm intensiv und das täglich. 

Was wir jedoch können, ist uns die Verwendung der Mikrowelle genauer anzuschauen. Die Mikrowelle strahlt ausschließlich, wenn die Türe geschlossen ist. Im Inneren werden die Strahlen größtenteils von den Wänden reflektiert, durch die Glastüre können Strahlen entweichen. Messungen zeigen, dass die Strahlenbelastung links und rechts neben dem Gerät weitaus geringer ist als direkt davor (14). Es zeigt sich auch dass die Strahlungsbelastung stärker ist, wenn die Leistung höher ist (also mehr Watt nutzt) und wenn das Gerät älter ist (15,16). 

Außerdem nimmt die Strahlung mit zunehmender Entfernung von der Mikrowelle stark ab. Wenn man nur 1 m von dem Gerät entfernt steht, erreicht die Strahlungsbelastung an einzelnen Körperteilen SAR-Werte über 8 W/kg, was über dem empfohlenen Grenzwert der ICNRP für die Allgemeinbevölkerung liegt und nur knapp unter dem Grenzwert für Arbeitsplatzbelastungen. Bei 2 m Entfernung liegt der Wert größtenteils unter 3 W/kg, jedoch ist auch das noch knapp über den Referenzwerten der Allgemeinbevölkerung (2,17).

Laut Belpomme et al. seien keine Effekte bei Kurzzeitbelastung feststellbar, andere Forschungsteams schreiben intensiven Kurzzeitbelastungen die gleiche Gefahr zu, wie gering-intensiver Langzeitbelastung (10).

Leider ist die Antwort auf all die Fragen enttäuschend: Wir wissen es nicht. Die Forschung hat Vermutungen aufgestellt, diese wurden teilweise bestätigt, teilweise konnten sie nicht bestätigt werden. Fest steht aber, dass der schädliche Effekt der Mikrowelle nicht allein zu betrachtet ist. Hier gilt: Better Safe than Sorry… und wer auf Nummer sicher gehen will, sollte nicht nur die Nutzung der Mikrowelle, sondern auch die des Telefons und Laptops einschränken und sich vielleicht überlegen, das Handy im Rucksack, statt in der Hosentasche zu tragen. Auf jeden Fall sollte man vermeiden, vor der Mikrowelle auf sein Essen zu warten, sondern am besten stattdessen in ein anderes Zimmer gehen. 

Da war noch was! Macht die Mikrowellen wertlosen Brei aus meinem Essen?

Wie bereits erwähnt bringt die Nutzung einer Mikrowelle einige Vorteile für uns. Einige Studien haben diese Vorteile in Relation mit den Nährstoffverlusten gesetzt und kamen dabei auf folgende Ergebnisse: 

Bei Kohlenhydraten, wie etwa in Kartoffeln wird die Struktur der Stärke verändert, was die Verdaulichkeit verändert (3). Auch Versuche mit Hülsenfrüchten zeigten, dass die Stärke von im Druckkochtopf gegarten Hülsenfrüchten besser verdaulich ist, als die aus der Mikrowelle (18). Zucker werden weitaus schneller gespalten und eventuell könnten sich auch vermehrt Maillardprodukte bilden, was einerseits positiv für den Geschmack ist, andererseits auch gesundheitlich schädlich sein könnte (3).

Proteine werden in der Mikrowelle vermehrt abgebaut, was auch den Geschmack verändert. Hier wird zu einem nur kurzen Erhitzen geraten. Die Verdaulichkeit der Proteine in Hülsenfrüchten war nur gering unterschiedlich bei Druckkochtopf und Mikrowelle (3,18).

Fette stehen weitaus mehr unter Einfluss der Mikrowellengarung als Proteine oder Kohlenhydrate. Durch die Garung in der Mikrowelle entstehen vermehrt ungesättigte Fettsäuren, Peroxide, Säuren und oxidierte Fette. Auch werden Phytosterole (mit vermutlicher Schutzwirkung vor kardiovaskulären Krankheiten) abgebaut (3,19). Andererseits konnte bei Versuchen mit Babynahrung (Milch) kein signifikanter Unterschied der Qualität zwischen in der Mikrowelle und im Wasserbad erhitzter Milch erkannt werden. Hier wurden nur sehr kurze Garzeiten von wenigen Sekunden verwendet, um die gewünschte Temperatur zu erreichen (5).

Mineralien scheinen nur gering von der Mikrowellengarung beeinflusst zu werden. Die meisten Mineralien Verluste entstehen durch das „Auswaschen“ im Kochwasser. Daher bleibt beim Mikrowellengaren im Vergleich zu alternativen Erhitzungsmethoden ein relativ hoher Teil der Mineralien erhalten (18,20).

Bei den Vitaminen kann man keine genaue Grenze ziehen. Bei Vitamin A, C, und E ist eine Mikrowellenzubereitung vermutlich schonender als Infrarot (z. B. beim Ceranfeld) (3). Vitamin C ist wasserlöslich und wird daher beim Kochen im Wasserbad eher mehr zerstört, als in der Mikrowelle (20,21). Andere Versuche mit Vitamin C zeigen keinen Unterschied, je nach Erhitzungsmethode (4). Vitamin K zeigt unterschiedliche Verluste je nach Gemüseart, bei manchen sind die Verluste in der Mikrowelle höher als bei konventioneller Zubereitung, bei manchen geringer. Bei manchen Lebensmitteln steigt der Gehalt sogar durch die Zubereitungsvariante (21). In Versuchen mit Gemüse zeigte sich, dass der Vitamin E Gehalt bei Blattgemüse erhöht wird und bei stärkehaltigem gesenkt, auch hier waren je nach Gemüse unterschiedliche Zubereitungsmethoden vorteilhaft. Ähnlich verhält es sich auch mit dem β-Carotin (21). Allgemein scheinen die Vitaminverluste aber von Dauer und Leistung abzuhängen (3). Also lieber weniger Watt und kürzere Erhitzungsdauer. 

Auch Antioxidantien und andere sekundäre Pflanzenstoffe in unserer Nahrung sind wichtig. Die Verluste dieser sind hauptsächlich durch Lösung im Wasser verursacht. Auch hier spielen aber Dauer und Leistung eine wichtige Rolle (20). In Versuchen mit Gewürzen zeigte die Mikrowellentrocknung geringere Verluste der Aromen als herkömmliche Trocknung. Dennoch gehen bei zu langer Erhitzung in der Mikrowelle beinahe alle Aromastoffe verloren (3).

Fazit: 

Es ist nicht hundertprozentig belegt oder widerlegt, ob die Mikrowelle gesundheitliche Schäden verursacht. Aber es gibt sehr starke Indizien dafür. 

Meine Empfehlung ist deshalb, wenn du eine Mikrowelle verwendest, stell dich nach dem einschalten in ein paar Meter Entfernung oder in einen anderen Raum. So gehst du auf Nummer sicher was die Strahlung betrifft. 

Wenn dir dieses Thema wichtig ist oder sogar Sorgen bereitet, dann solltest du auf jeden Fall auch auf deinen Umgang mit dem Handy achten. 

Kurze Checkliste was Möglich wäre:

  • Handy in den Rucksack oder auf Flugmodus
  • Handy zuhause in ein anderes Zimmer legen (gut für die Produktivität) 
  • Lautsprecher verwenden (wenn du alleine bist)
  • Headset ohne echtem Kabel sondern mit Luftschlauch verwenden (Podcast folgt)
  • Nicht mit dem Laptop auf dem Schoß arbeiten
  • WLAN Router nur bei Gebrauch einschalten 

Fazit zum Essen

Was dein Essen betrifft, nein die Mikrowelle macht keinen wertlosen Brei aus unseren Lebensmitteln. In manchen Punkten schneidet sie sogar besser ab als das klassische Erhitzen im Kochtopf. Wer sich hier sorgen um giftige Inhaltsstoffe oder Vitaminverluste macht, der kann vermutlich beruhigt sein, denn gravierend scheinen die Unterschiede nicht zu sein. Dennoch macht es Sinn auf die sanftesten Garmethoden umzusteigen: Dünsten über Wasserdampf, denn auch das Zubereiten in der Pfanne oder im Rohr, oder gar das Grillen bieten viele Möglichkeiten für Vitaminverluste und die Entstehung von ungesunden Stoffen. Nährstoffverluste kann man bei allen Zubereitungsvarianten auch gut durch kurze Kochzeiten und geringe Hitze vermindern. Koche und Brate deine Speisen nicht zu Tode und vergiss nicht darauf, dass einiges auch Roh gut schmeckt. 

Ich hoffe ich konnte dir helfen und mit ein paar alten Dogmen aufräumen. Ich war selbst immer ein Gegner der Mikrowelle, aber wir müssen objektiv bleiben. 

Wenn du den Beitrag lieber hören möchtest, findest du ihn auch auf meinem Podcast unter https://richardstaudner.at/podcasts/ oder auf allen Podcast Plattformen. 

Eines gleich vorweg, Antioxidantien gelten als Gegengift für oxidativen Stress, wie zum Beispiel Strahlung. Und der Chaga Pilz gilt als das stärkste antioxidative Mittel, wie die TU Wien bestätigt. Give it a try!

Hier bekommst du Chaga in verschiedenen Formen: https://theartofraw.at

Mit dem Code “richard20” gibt es auch noch 20 % auf alle Produkte! 

Mahlzeit und bis bald!

Deine Performance Optimizer 
Richard Staudner

Literatur: 

1. Zhi WJ, Wang LF, Hu XJ. Recent advances in the effects of microwave radiation on brains [Internet]. Vol. 4, Military Medical Research. BioMed Central Ltd.; 2017 [cited 2021 Feb 13]. Available from: https://pubmed-ncbi-nlm-nih-gov.uaccess.univie.ac.at/29502514/

2. Ziegelberger G, Croft R, Feychting M, Green AC, Hirata A, d’Inzeo G, et al. Guidelines for limiting exposure to electromagnetic fields (100 kHz to 300 GHz). Vol. 118, Health Physics. Lippincott Williams and Wilkins; 2020. p. 483–524. 

3. Jiang H, Liu Z, Wang S. Microwave processing: Effects and impacts on food components. Crit Rev Food Sci Nutr [Internet]. 2018 Sep 22 [cited 2021 Feb 15];58(14):2476–89. Available from: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10408398.2017.1319322

4. Géczi G, Horváth M, Kaszab T, Alemany GG. No Major Differences Found between the Effects of Microwave-Based and Conventional Heat Treatment Methods on Two Different Liquid Foods. PLoS One [Internet]. 2013 Jan 16 [cited 2021 Feb 15];8(1). Available from: /pmc/articles/PMC3547058/

5. Nowak JK, Kurek S, Walkowiak J, Drzymała-Czyż S. Infant formula fatty acid profile following microwave heating. PLoS One [Internet]. 2020 Aug 1 [cited 2021 Feb 16];15(8 August). Available from: https://pubmed-ncbi-nlm-nih-gov.uaccess.univie.ac.at/32857786/

6. Kesari KK, Agarwal A, Henkel R. Radiations and male fertility [Internet]. Vol. 16, Reproductive Biology and Endocrinology. BioMed Central Ltd.; 2018 [cited 2021 Feb 13]. Available from: https://pubmed-ncbi-nlm-nih-gov.uaccess.univie.ac.at/30445985/

7. Di Ciaula A. Towards 5G communication systems: Are there health implications? Environ Heal J homepage [Internet]. 2018 [cited 2021 Feb 13]; Available from: www.elsevier.com/locate/ijheh

8. Santini SJ, Cordone V, Falone S, Mijit M, Tatone C, Amicarelli F, et al. Role of mitochondria in the oxidative stress induced by electromagnetic fields: Focus on reproductive systems [Internet]. Vol. 2018, Oxidative Medicine and Cellular Longevity. Hindawi Limited; 2018 [cited 2021 Feb 22]. Available from: https://pubmed-ncbi-nlm-nih-gov.uaccess.univie.ac.at/30533171/

9. International Agency for Research on Cancer. IARC CLASSIFIES RADIOFREQUENCY ELECTROMAGNETIC FIELDS AS POSSIBLY CARCINOGENIC TO HUMANS [Internet]. Lyon; 2011 May [cited 2021 Feb 16]. Available from: http://www.iarc.fr/

10. Belpomme D, Hardell L, Belyaev I, Burgio E, Carpenter DO. Thermal and non-thermal health effects of low intensity non-ionizing radiation: An international perspective [Internet]. Vol. 242, Environmental Pollution. Elsevier Ltd; 2018 [cited 2021 Feb 13]. p. 643–58. Available from: https://pubmed-ncbi-nlm-nih-gov.uaccess.univie.ac.at/30025338/

11. Gupta S, Sharma RS, Singh R. Non-ionizing radiation as possible carcinogen [Internet]. International Journal of Environmental Health Research. Taylor and Francis Ltd.; 2020 [cited 2021 Feb 22]. Available from: https://www.tandfonline.com/action/journalInformation?journalCode=cije20

12. Pall ML. Microwave frequency electromagnetic fields (EMFs) produce widespread neuropsychiatric effects including depression [Internet]. Vol. 75, Journal of Chemical Neuroanatomy. Elsevier B.V.; 2016 [cited 2021 Feb 16]. p. 43–51. Available from: https://pubmed-ncbi-nlm-nih-gov.uaccess.univie.ac.at/26300312/

13. Roser K, Schoeni A, Struchen B, Zahner M, Eeftens M, Fröhlich J, et al. Personal radiofrequency electromagnetic field exposure measurements in Swiss adolescents. Environ Int. 2017 Feb 1;99:303–14. 

14. Plets D, Verloock L, Van Den Bossche M, Tanghe E, Joseph W, Martens L. EXPOSURE ASSESSMENT OF MICROWAVE OVENS AND IMPACT ON TOTAL EXPOSURE IN WLANs. Radiat Prot Dosimetry [Internet]. 2015 May 8 [cited 2021 Feb 15];168(2):ncv284. Available from: https://academic.oup.com/rpd/article-lookup/doi/10.1093/rpd/ncv284

15. Lahham A, Sharabati A. Radiofrequency radiation leakage from microwave ovens. Radiat Prot Dosimetry [Internet]. 2013 Dec 1 [cited 2021 Feb 22];157(4):488–90. Available from: https://academic.oup.com/rpd/article-lookup/doi/10.1093/rpd/nct173

16. Alhekail ZOI. Electromagnetic radiation from microwave ovens. J Radiol Prot [Internet]. 2001 Aug 24 [cited 2021 Feb 22];21(3):251–8. Available from: https://iopscience.iop.org/article/10.1088/0952-4746/21/3/303

17. Lopez-Iturri P, De Miguel-Bilbao S, Aguirre E, Azpilicueta L, Falcone F, Ramos V. Estimation of radiofrequency power leakage from microwave ovens for dosimetric assessment at nonionizing radiation exposure levels. Biomed Res Int. 2015;2015. 

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19. Hu H, Liu H, Shi A, Liu L, Fauconnier M, Wang Q. The Effect of Microwave Pretreatment on Micronutrient Contents, Oxidative Stability and Flavor Quality of Peanut Oil. Molecules [Internet]. 2018 Dec 25 [cited 2021 Feb 15];24(1):62. Available from: http://www.mdpi.com/1420-3049/24/1/62

20. López-Berenguer C, Carvajal M, Moreno DA, García-Viguera C. Effects of microwave cooking conditions on bioactive compounds present in broccoli inflorescences. J Agric Food Chem [Internet]. 2007 Nov 28 [cited 2021 Feb 15];55(24):10001–7. Available from: https://pubs.acs.org/sharingguidelines

21. Lee S, Choi Y, Jeong HS, Lee J, Sung J. Effect of different cooking methods on the content of vitamins and true retention in selected vegetables. Food Sci Biotechnol [Internet]. 2018 Apr 1 [cited 2021 Feb 15];27(2):333–42. Available from: /pmc/articles/PMC6049644/

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