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	<title>Energiehaushalt Archive - Richard Staudner</title>
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	<title>Energiehaushalt Archive - Richard Staudner</title>
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		<title>NAD+: Das Coenzym der Jugend oder nur Hype?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leni]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 16:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Energiehaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid – besser bekannt als NAD+ – geistert seit einiger Zeit durch die Anti-Aging- und Biohacking-Szene. Aber was steckt hinter diesen vier unscheinbaren Buchstaben? Handelt es sich um den Schlüssel zu mehr Energie und Langlebigkeit, oder nur um das nächste überteuerte Wundermittel? In diesem Artikel nehmen wir NAD+ genauer unter die Lupe: Was es ist, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://richardstaudner.at/2025/11/19/nad-das-coenzym-der-jugend-oder-nur-hype/">NAD+: Das Coenzym der Jugend oder nur Hype?</a> erschien zuerst auf <a href="https://richardstaudner.at">Richard Staudner</a>.</p>
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<p>Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid – besser bekannt als <strong>NAD+</strong> – geistert seit einiger Zeit durch die Anti-Aging- und Biohacking-Szene. Aber was steckt hinter diesen vier unscheinbaren Buchstaben? Handelt es sich um den Schlüssel zu mehr Energie und Langlebigkeit, oder nur um das nächste überteuerte Wundermittel? In diesem Artikel nehmen wir NAD+ genauer unter die Lupe: Was es ist, welche Rolle es im Körper spielt, wie sich die Werte beeinflussen lassen (Stichwort <strong>Einnahme</strong>), und was die Wissenschaft – inklusive kritischer Stimmen – dazu sagt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/christopher-campbell-rDEOVtE7vOs-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-10107" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/christopher-campbell-rDEOVtE7vOs-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/christopher-campbell-rDEOVtE7vOs-unsplash-300x200.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/christopher-campbell-rDEOVtE7vOs-unsplash-768x512.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/christopher-campbell-rDEOVtE7vOs-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/christopher-campbell-rDEOVtE7vOs-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/christopher-campbell-rDEOVtE7vOs-unsplash-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist NAD+ und warum ist es wichtig?</strong></h2>



<p>NAD+ ist ein Molekül, das in jeder Zelle unseres Körpers vorkommt. Als Coenzym ist es maßgeblich an der <strong>Energieproduktion</strong> beteiligt – ohne NAD+ würden unsere „Zell-Kraftwerke“, die Mitochondrien, keinen Strom (ATP) erzeugen können. Darüber hinaus dient NAD+ als <strong>„Treibstoff“ für Reparatur-Enzyme</strong>: Sowohl die <strong>Sirtuine</strong> (bekannt als Langlebigkeitsenzyme) als auch die <strong>PARP-Enzyme</strong> zur DNA-Reparatur hängen direkt von NAD+ ab [6]. Vereinfacht gesagt: NAD+ sorgt dafür, dass Zellen Energie haben <strong>und</strong> Schäden beheben können – zwei Faktoren, die für Gesundheit und gesundes Altern essenziell sind.</p>



<p>Die schlechte Nachricht: <strong>Mit dem Alter nimmt der NAD+-Gehalt im Körper deutlich ab.</strong> Schätzungen zufolge besitzen Menschen mittleren Alters nur noch etwa die Hälfte des NAD+ von jungen Erwachsenen [1]. Dieser NAD+-Schwund wurde in diversen Geweben beobachtet – von Haut und Muskel bis Gehirn [6]. Die Gründe sind vielfältig. Zum einen wird NAD+ verstärkt verbraucht, etwa durch chronische Entzündungen und eine Überaktivität von PARP (ein DNA-Reparaturenzym, das NAD+ „verbraucht“) [6]. Zum anderen nimmt die <strong>Neubildung</strong> von NAD+ im Alter ab – teilweise weil Schlüsselenzyme wie NAMPT langsamer arbeiten [6]. Der resultierende NAD+-Mangel kann zum Teufelskreis werden: Weniger Energie, weniger DNA-Reparatur, gestörte Zellfunktionen – all das fördert altersbedingte Leiden [6]. Kein Wunder also, dass Forscher NAD+ als einen zentralen <strong>Hebel im Alterungsprozess</strong> betrachten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/malin-k-1ul5a6YLapo-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-10108" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/malin-k-1ul5a6YLapo-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/malin-k-1ul5a6YLapo-unsplash-300x200.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/malin-k-1ul5a6YLapo-unsplash-768x512.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/malin-k-1ul5a6YLapo-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/malin-k-1ul5a6YLapo-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/malin-k-1ul5a6YLapo-unsplash-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kann man NAD+ beeinflussen? Lifestyle vs. Pille</strong></h2>



<p>Die spannende Frage lautet: <strong>Müssen wir den NAD+-Verfall hinnehmen, oder lässt er sich aufhalten (oder gar umkehren)?</strong> Tatsächlich gibt es Hinweise, dass der Lebensstil eine große Rolle spielt. Verschiedene natürliche Ansätze können die NAD+-Produktion ankurbeln oder den Verbrauch senken. Zu den wirksamen Strategien zählen beispielsweise <strong>Fasten bzw. Kalorienrestriktion</strong>, regelmäßige <strong>Ausdauerbewegung</strong>, eine Ernährung mit wenig Zucker sowie sogar <strong>Hitze- und Kältereize</strong> (Sauna, Kältebäder) [2]. All diese Lebensstilfaktoren aktivieren im Körper bestimmte Wege, die die NAD+-Synthese fördern oder NAD+-verbrauchende Prozesse bremsen. Passend dazu zeigen Studien, dass regelmäßiger Sport und zeitweiliges Fasten bei Mäusen die NAD+-Spiegel erhöhen und dadurch zelluläre <strong>Reparatur- und Reinigungsprozesse</strong> (Stichwort Autophagie) verbessern [2]. Die Quintessenz: Ein gesunder Lebenswandel kann helfen, das NAD+ länger auf einem „jungen“ Niveau zu halten – ganz ohne Pillen.</p>



<p>Natürlich fragt sich die moderne Wissenschaft: Geht’s vielleicht noch einfacher? Hier kommen <strong>Nahrungsergänzungsmittel</strong> ins Spiel. Seit einigen Jahren sind verschiedene <strong>NAD+-Booster</strong> auf dem Markt, die versprechen, die intrazellulären NAD+-Speicher wieder aufzufüllen. Wichtig zu wissen: <strong>NAD+ selbst kann man nicht einfach schlucken</strong>, denn das Molekül würde im Verdauungstrakt zerpflückt werden und schafft es auch kaum durch Zellmembranen [6]. Stattdessen setzt man auf <strong>Vorstufen</strong> (sogenannte <em>NAD+-Precursoren</em>), also Substanzen, die der Körper leicht in NAD+ umwandeln kann. Die wichtigsten sind hier:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Niacin</strong> (Vitamin B3 bzw. Nicotinsäure) und <strong>Nicotinamid</strong>: klassische Vitamine, die bereits seit Langem bekannt sind. Sie können im Körper zu NAD+ recycelt werden. Hochdosiertes Niacin führt jedoch zu Flush (Hautrötung) und Nicotinamid kann in großen Mengen die Sirtuin-Wirkung bremsen – daher suchte man nach Alternativen.<br></li>



<li><strong>Nicotinamid-Ribosid (NR)</strong>: eine Form von Vitamin B3, die erst 2004 entdeckt wurde. NR lässt sich als Kapsel einnehmen und erhöht nachweislich den NAD+-Spiegel im Blut.<br></li>



<li><strong>Nicotinamid-Mononukleotid (NMN)</strong>: ein weiterer Vorläufer, der nur einen Umwandlungsschritt entfernt von NAD+ ist. NMN hat sich als potenter erwiesen als Niacin und NR.<br></li>
</ul>



<p>In direkten Vergleichen zeigen Studien, dass NMN effizienter vom Körper aufgenommen und schneller in aktives NAD+ umgewandelt wird als NR. NMN benötigt weniger Umwandlungsschritte und erreicht daher oft höhere zelluläre NAD+-Spiegel. Viele Experten betrachten NMN deshalb als den aktuell wirkungsvollsten NAD+-Booster.<br><br>Diese beiden neuen Kandidaten – NR und NMN – haben in den letzten Jahren die meiste Aufmerksamkeit bekommen. Sie funktionieren quasi als NAD+-Rohstoffe: <strong>Die Moleküle werden über spezifische Transporter ins Zellinnere geschleust</strong>, wo sie dann zu NAD+ zusammengesetzt werden [6]. Damit umgehen sie das Problem, dass NAD+ selbst nicht direkt in die Zelle gelangt.</p>



<p>Neben oralen Ergänzungen wie NMN und NR sind mittlerweile auch Infusionen sehr beliebt. Hier kann NAD+ direkt aufgenommen werden. Der Magen-Darm Trakt spielt dabei keine Rolle. Infusionen scheinen bei weitem die potentesten, aber auch teuersten Varianten zu sein. Auch subkutane Spritzen fluten gerade den Markt, mit kleinen Pens, wie man es vom Insulin kennt. Dabei wird das NAD+ mit einer kleinen Nadel in das Körperfett gespritzt &#8211; bei Bedarf sogar täglich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/insung-yoon-Mj6C32u_1XA-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-10106" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/insung-yoon-Mj6C32u_1XA-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/insung-yoon-Mj6C32u_1XA-unsplash-300x200.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/insung-yoon-Mj6C32u_1XA-unsplash-768x512.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/insung-yoon-Mj6C32u_1XA-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/insung-yoon-Mj6C32u_1XA-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/insung-yoon-Mj6C32u_1XA-unsplash-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was taugen NAD+-Booster? Ein Blick in die Studienlage</strong></h2>



<p><strong>Tierstudien</strong> zeichnen ein durchaus beeindruckendes Bild. Indem man bei Mäusen die NAD+-Werte künstlich wieder auf „jung“ dreht, konnte man diverse altersbedingte Beschwerden verbessern oder sogar rückgängig machen: bessere Herzfunktion, günstigere Zucker- und Fettwerte, gesteigerte <strong>Muskelfunktion und Ausdauer</strong>, verbesserte Organregeneration und sogar bessere kognitive Leistunen [6]. Kurz gesagt: Bei Mäusen wirkt ein NAD+-Boost wie eine kleine Verjüngungskur quer durch den Körper. Kein Wunder, dass die Übertragung dieser Ergebnisse auf <strong>uns Menschen</strong> große Hoffnungen weckt.</p>



<p>Doch die <strong>klinischen Studien am Menschen</strong> müssen diesen hohen Erwartungen erst noch gerecht werden. Bisher liegen vor allem <strong>kurzfristige Studien</strong> vor, oft mit überschaubaren Teilnehmerzahlen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nicotinamid-Ribosid (NR) in älteren Erwachsenen:</strong> In einer Pilotstudie an der Universität Colorado erhielten 24 gesunde Probanden im Alter von 55–79 Jahren sechs Wochen lang täglich 1.000 mg NR. Ergebnis: Der NAD+-Spiegel im Blut stieg um ~60%. Zudem sank bei Teilnehmern mit leicht erhöhtem Blutdruck der systolische Wert um durchschnittlich 10 mmHg [3]. Nebenwirkungen? Keine nennenswerten. Aber: kleine Studie, kurze Dauer.<br></li>



<li><strong>Nicotinamid-Mononukleotid (NMN) in älteren Männern:</strong> 2022 wurden die Ergebnisse einer Doppelblind-Studie aus Japan veröffentlicht. 20 Männer über 65 erhielten 250 mg NMN, weitere 22 ein Placebo. Ergebnis: Der NAD+-Spiegel im Blut stieg signifikant an, die Gehgeschwindigkeit und Griffkraft verbesserten sich leicht [4]. Die Effekte waren jedoch klein und teils nicht statistisch robust.<br></li>
</ul>



<p>Abseits dieser beiden Beispiele laufen weltweit weitere Untersuchungen, u.a. bei <strong>Stoffwechselerkrankungen</strong> und neurodegenerativen Prozessen. Die bisherigen Resultate sind <strong>gemischt</strong>: Einige Studien sehen kleine Verbesserungen, andere kaum Unterschiede [2]. Eine klare Verjüngung beim Menschen – das muss ehrlich gesagt werden – konnte bisher <strong>nicht</strong> nachgewiesen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken?</strong></h2>



<p>Die gute Nachricht: <strong>Akute Nebenwirkungen</strong> scheinen selten. In den meisten Humanstudien wurden weder bei NR noch NMN ernsthafte unerwünschte Effekte beobachtet – selbst hohe Dosierungen (bis 1.000–2.000 mg/Tag) galten als <strong>sicher und gut verträglich</strong> [7]. Einige Personen berichten von mildem Unwohlsein, Übelkeit oder Kopfschmerzen, aber diese Fälle sind die Ausnahme.</p>



<p>Trotzdem mahnen einige Experten zur <strong>Vorsicht</strong>, insbesondere wenn NAD+-Booster langfristig und breit eingesetzt werden sollen. Ein oft diskutierter Aspekt ist die Rolle von NAD+ in Bezug auf <strong>Krebszellen</strong>. NAD+ ist ein Treibstoff nicht nur für gesunde Zellen, sondern potentiell auch für Tumorzellen. In einer Tierstudie der Universität Missouri wurde beobachtet, dass besonders aggressive Brustkrebszellen (TNBC) bei reichlich NR schneller ins Gehirn metastasierten [5]. <strong>Wichtig:</strong> Das heißt nicht, dass NAD+-Supplemente Krebs <em>verursachen</em>. Aber falls bereits entartete Zellen vorhanden sind, könnten sie von einem NAD+-Überschuss profitieren. Solche Ergebnisse sind bislang auf Tierversuche beschränkt, unterstreichen aber: <strong>Mehr NAD+ ist nicht automatisch besser.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/beyza-yurtkuran-P9afJG5BqEQ-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-10137" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/beyza-yurtkuran-P9afJG5BqEQ-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/beyza-yurtkuran-P9afJG5BqEQ-unsplash-300x200.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/beyza-yurtkuran-P9afJG5BqEQ-unsplash-768x512.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/beyza-yurtkuran-P9afJG5BqEQ-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/beyza-yurtkuran-P9afJG5BqEQ-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/11/beyza-yurtkuran-P9afJG5BqEQ-unsplash-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: NAD+ – Wundermolekül mit Realitätscheck</strong></h2>



<p>NAD+ ist ein zentraler Spieler im Energiestoffwechsel, DNA-Reparatur und Zellalterung. Im Alter nimmt es ab, und sowohl Lebensstil als auch Supplemente können diesen Trend beeinflussen. Während Tierstudien spektakuläre Effekte zeigen, sind die Resultate beim Menschen bisher eher moderat.</p>



<p><strong>Mein Tipp</strong>: Bevor du zu teuren NAD+-Supplements oder Infusionen greifst, lohnt es sich, auf natürlichem Weg für Ihre NAD+-Balance zu sorgen: gesunde Ernährung, Intervallfasten, Bewegung, guter Schlaf. Solltest du dennoch NAD+-Booster ausprobieren, achte unbedingt auf hochwertige Produkte und Rücksprache mit einem Facharzt. Die Wissenschaft wird uns in den nächsten Jahren sicher weitere Antworten liefern.</p>



<p>Energiegeladene Grüße,<br><br><strong>Der Optimizer</strong></p>



<p><strong>Richard Staudner&nbsp;</strong></p>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Literaturverzeichnis</strong></p>



<p>[1] Massudi et al., <em>PLoS ONE</em> 7(7):e42357, 2012 – Altersabhängiger NAD+-Abfall in menschlichem Gewebe<br>[2] Poljsak et al., <em>Oxidative Medicine and Cellular Longevity</em> 2020:8819627 – Lifestyle-Einflüsse auf NAD+ und Gesundheit<br>[3] Martens et al., <em>Nature Communications</em> 9:1286, 2018 – Erste Humanstudie zu NR und kardiovaskulären Effekten<br>[4] Igarashi et al., <em>NPJ Aging</em> 8(1):5, 2022 – NMN-Supplementierung bei älteren Männern<br>[5] Maric et al., <em>Biosensors and Bioelectronics</em> 220:114826, 2023 – Tierstudie: NR fördert Krebsmetastasen bei TNBC<br>[6] Hogan et al., <em>Plast. Reconstr. Surg.</em> 150(4):749–758, 2022 – Review: NAD+-Abfall, Sirtuine/PARP, therapeutische Ansätze<br>[7] Fukamizu et al., <em>Sci. Rep.</em> 12:14442, 2022 – Sicherheitsstudie: NMN bis 1250 mg gut verträglich</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schlauer Zucker – Versorgt er wirklich unser Gehirn mit mehr Energie?</title>
		<link>https://richardstaudner.at/2025/07/24/schlauer-zucker-versorgt-er-wirklich-unser-gehirn-mit-mehr-energie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Leni]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiehaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begriff &#8222;Schlauer Zucker&#8220; ist eigentlich mehr Marketing als Wissenschaft. In Fachkreisen spricht man von bioaktiven Kohlenhydraten oder funktionellen Zuckern. Und mal ehrlich: Nicht die Zucker selbst sind schlau, sondern diejenigen, die sie den klassischen Zuckern wie Glukose, Saccharose oder Fruktose vorziehen. Denn diese alternativen Zucker bieten oft erstaunliche gesundheitliche Vorteile. Wieso Zucker nicht gleich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Begriff &#8222;Schlauer Zucker&#8220; ist eigentlich mehr Marketing als Wissenschaft. In Fachkreisen spricht man von bioaktiven Kohlenhydraten oder funktionellen Zuckern. Und mal ehrlich: Nicht die Zucker selbst sind schlau, sondern diejenigen, die sie den klassischen Zuckern wie Glukose, Saccharose oder Fruktose vorziehen. Denn diese alternativen Zucker bieten oft erstaunliche gesundheitliche Vorteile.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/tijana-drndarski-NS34E9ZGNg4-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9517" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/tijana-drndarski-NS34E9ZGNg4-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/tijana-drndarski-NS34E9ZGNg4-unsplash-300x200.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/tijana-drndarski-NS34E9ZGNg4-unsplash-768x512.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/tijana-drndarski-NS34E9ZGNg4-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/tijana-drndarski-NS34E9ZGNg4-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/tijana-drndarski-NS34E9ZGNg4-unsplash-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wieso Zucker nicht gleich Zucker ist?</strong></h2>



<p>Wenn du an Zucker denkst, stellst du dir wahrscheinlich die weißen Kristalle vor, die in deiner Küche stehen. Es ist überraschend, wie stark sich ein weißer Kristall vom anderen unterscheiden kann:&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Süßkraft</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wird oft im Vergleich zu normalem Haushaltszucker (= 100) angegeben</li>



<li>Große Unterschiede zwischen verschiedenen Zuckerarten</li>



<li>Beeinflusst die benötigte Menge für den gewünschten Süßeffekt</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Kaloriengehalt</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klassischer Zucker: etwa 4 Kilokalorien pro Gramm [1]</li>



<li>Manche Alternativen haben deutlich weniger Kalorien</li>



<li>Einige sind nahezu kalorienfrei</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Glykämischer Index</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zeigt, wie stark der Blutzuckerspiegel beeinflusst wird</li>



<li>Je höher der GI, desto stärker der Blutzuckeranstieg</li>



<li>Große Unterschiede zwischen verschiedenen Zuckerarten</li>



<li>Wichtig für die Insulinausschüttung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere funktionelle Eigenschaften</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einfluss auf die Darmgesundheit</li>



<li>Wirkung auf den Energiestoffwechsel</li>



<li>Effekte auf kognitive Funktionen</li>



<li>Verschiedene gesundheitliche Zusatznutzen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Verwendung in der Küche:</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Backverhalten</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterschiedliche Karamellisierungstemperaturen</li>



<li>Verschiedene Verhaltensweisen beim Erhitzen</li>



<li>Manche behalten ihre Süßkraft beim Backen, andere nicht</li>



<li>Einfluss auf Textur und Konsistenz von Backwaren</li>
</ul>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li>Löslichkeit</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterschiedliches Verhalten in kalten und warmen Flüssigkeiten</li>



<li>Manche lösen sich schnell, andere langsam</li>



<li>Beeinflusst die Verwendungsmöglichkeiten</li>
</ul>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li>Haltbarkeit</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterschiedliche Lagerfähigkeit</li>



<li>Reaktion auf Temperatur und Feuchtigkeit</li>



<li>Stabilität in verschiedenen Zubereitungen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Galaktose</strong></h2>



<p>Galaktose ist ein faszinierender Einfachzucker. Er ist einer der Bausteine der Milch und macht etwa die Hälfte des Milchzuckers (Laktose) aus. Das Besondere: Auch Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen Galaktose meist gut, da sie bereits in ihre Einzelteile zerlegt ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/anita-jankovic-c7PT4PZMcNA-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9512" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/anita-jankovic-c7PT4PZMcNA-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/anita-jankovic-c7PT4PZMcNA-unsplash-300x200.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/anita-jankovic-c7PT4PZMcNA-unsplash-768x512.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/anita-jankovic-c7PT4PZMcNA-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/anita-jankovic-c7PT4PZMcNA-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/anita-jankovic-c7PT4PZMcNA-unsplash-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Vorteile von Galaktose</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Langanhaltende Energie</strong>: Liefert konstante Energie ohne die typischen Zuckercrashs&nbsp;</li>



<li><strong>Stabiler Blutzuckerspiegel</strong>: Anders als normaler Zucker verursacht Galaktose keine starken Blutzuckerschwankungen</li>



<li><strong>Gehirnfreundlich</strong>: Versorgt dein Gehirn mit Energie, ohne dass Insulin benötigt wird</li>



<li><strong>Unterstützt die Fettverbrennung</strong>: Hilft deinem Körper dabei, Fett als Energiequelle zu nutzen</li>



<li><strong>Zahnfreundlich</strong>: Schützt vor Bakterien, die Plaque verursachen [2]</li>



<li><strong>Bessere Energieversorgung</strong>: Aktiviert die Mitochondrien (deine zelluläre Kraftwerke) und steigert so die Energieeffizienz</li>



<li><strong>Positiver Einfluss auf Blutfette</strong>: Verbessert deinen Fettstoffwechsel&nbsp; [3, 4]</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ist auch als “Brain Sugar” bekannt</h3>



<p> Nicht umsonst wird Galaktose auch als &#8222;Gehirnzucker&#8220; bezeichnet.&nbsp;Er versorgt besonders den Hippocampus – dein Gedächtniszentrum im Gehirn – mit Energie.&nbsp;Das wird vor allem im Alter wichtig: Wenn unser Körper weniger gut mit Glukose umgehen kann, bietet Galaktose eine Alternative. [5]</p>



<h3 class="wp-block-heading">So verwendest du Galaktose</h3>



<p>Galaktose schmeckt ähnlich wie normaler Haushaltszucker, ist aber nur halb so süß.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Perfekt für heiße Getränke wie Kaffee oder Tee. Für kalte Getränke eher ungeeignet, da er nur schwer löslich ist.</li>



<li>Lässt sich gut zum Backen verwenden, da er karamellisiert.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Tagatose&nbsp;</h2>



<p>Tagatose ist der Geheimtipp unter den schlauen Zuckern.&nbsp;Chemisch gesehen ist er eine Galaktose-Variante und kommt natürlicherweise in kleinen Mengen in Milchprodukten vor. Was ihn besonders macht: Er hat nur etwa 40 % der Kalorien von normalem Zucker, schmeckt aber fast genauso süß! [6]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Vorteile von Tagatose&nbsp;</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Blutzuckerfreundlich</strong>: Hat einen sehr niedrigen glykämischen Index &#8211; ideal für Menschen mit Diabetes oder solche, die ihren Blutzucker im Auge behalten möchten [7]</li>



<li><strong>Gewichtskontrolle</strong>: Mit weniger Kalorien als normaler Zucker und der Fähigkeit, die Fettverbrennung zu unterstützen, kann sie bei der Gewichtsabnahme helfen</li>



<li><strong>Herzgesundheit</strong>: Studien zeigen positive Effekte auf den Cholesterinspiegel &#8211; insbesondere wird das &#8222;schlechte&#8220; LDL-Cholesterin reduziert [8]</li>



<li><strong>Zahnfreundlich</strong>: Laut der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit):&nbsp; <em>“the consumption of D-tagatose instead of other sugars contributes to the maintenance of tooth mineralisation.” </em>[9]</li>



<li><strong>Präbiotische Wirkung</strong>: Fördert das Wachstum guter Darmbakterien [10]</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">So verwendest du Tagatose&nbsp;</h3>



<p>Tagatose ist ein echter Allrounder in der Küche:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eignet sich hervorragend zum Süßen von Getränken aller Art</li>



<li>Perfekt für Backwaren – verhält sich ähnlich wie normaler Zucker</li>



<li>Lässt sich gut in Joghurt, Smoothies und Müsli einrühren</li>



<li>Ideal für kalte und warme Speisen</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/immo-wegmann-_d4HkdoGEng-unsplash-1-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-9513" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/immo-wegmann-_d4HkdoGEng-unsplash-1-1024x681.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/immo-wegmann-_d4HkdoGEng-unsplash-1-300x199.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/immo-wegmann-_d4HkdoGEng-unsplash-1-768x511.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/immo-wegmann-_d4HkdoGEng-unsplash-1-1536x1021.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/immo-wegmann-_d4HkdoGEng-unsplash-1-2048x1362.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/immo-wegmann-_d4HkdoGEng-unsplash-1-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ribose</h2>



<p>Ribose ist ein besonderer Zucker, der in jeder einzelnen deiner Körperzellen eine wichtige Rolle spielt. Als Baustein der DNA und RNA ist sie fundamental für dein Leben. Aber das ist noch nicht alles &#8211; Ribose ist auch der Schlüssel zur Energieproduktion in deinen Zellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Vorteile von Ribose&nbsp;</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Energieproduktion</strong>: Unterstützt die Bildung von ATP, dem wichtigsten Energieträger deiner Zellen</li>



<li><strong>Mentale Klarheit</strong>: Kann die geistige Wachheit fördern</li>



<li><strong>Muskelregeneration</strong>: Hilft bei der Erholung nach intensivem Training</li>



<li><strong>Ausdauerleistung</strong>: Kann die sportliche Leistungsfähigkeit verbessern</li>



<li><strong>Herzgesundheit</strong>: Unterstützt die Energieversorgung des Herzmuskels [11]</li>



<li><strong>Stabiler Blutzucker</strong>: Hilft dabei, den Blutzuckerspiegel ausgeglichen zu halten [12]</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">So verwendest du Ribose&nbsp;</h3>



<p>Ribose ist zum Backen eher ungeeignet, aber eignet sich super für warme und kalte Getränke, sowie Sportgetränke.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den perfekten Zucker gibt es nicht!</h2>



<p>Wie so oft im Leben gibt es auch bei den schlauen Zuckern nicht die eine perfekte Lösung für alle. Jeder dieser Zucker hat seine eigenen Stärken: Manche eignen sich besser zum Backen, andere sind ideal für Sportler, wieder andere für Menschen mit Diabetes.</p>



<p>Die Wahl des richtigen Zuckers hängt von deinen persönlichen Zielen ab. <strong>Sportler </strong>haben dabei ganz andere Anforderungen an ihre Ernährung als der Durchschnittsbürger. Für sie steht die schnelle Energiebereitstellung im Vordergrund, ebenso wie Aspekte der Muskelregeneration und Ausdauer. Die Leistungssteigerung und optimale Energieversorgung während des Trainings spielen hier eine zentrale Rolle.</p>



<p><strong>Menschen mit Stoffwechselbeschwerden wie Diabetiker </strong>&nbsp;müssen dagegen besonders auf ihren Blutzuckerspiegel achten. Für sie ist der glykämische Index eines Zuckers von großer Bedeutung. Sie suchen oft nach Alternativen, die keine oder nur eine geringe Insulinausschüttung verursachen und trotzdem einen angenehmen Süßgeschmack bieten.</p>



<p><strong>Gesundheitsbewusste Menschen</strong> legen wiederum besonderen Wert auf einen reduzierten Kaloriengehalt und zusätzliche gesundheitliche Vorteile. Sie interessieren sich für die Auswirkungen auf die Zahngesundheit und achten auf eine ausgewogene Ernährung, bei der der Zucker eine ergänzende, aber keine hauptsächliche Rolle spielt.</p>



<p><strong>Hobbybäcker </strong>haben nochmal ganz andere Prioritäten. Für sie ist die Karamellisierung besonders wichtig, ebenso wie eine dem klassischen Zucker ähnliche Süßkraft.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9515" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-300x200.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-768x512.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-1536x1025.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-2048x1366.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/07/howtogym-S9NchuPb79I-unsplash-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die Wahl des passenden Zuckers hängt also von deinen individuellen Bedürfnissen und Zielen ab. Es lohnt sich, verschiedene Optionen auszuprobieren und die für dich passende Lösung zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Ob du deine Gesundheit unterstützen, deine sportliche Leistung verbessern oder einfach bewusster süßen möchtest –&nbsp; es gibt spannende Möglichkeiten, die über den gewohnten Haushaltszucker hinausgehen.</p>



<p>Lass dich nicht von der Vielfalt überfordern. Experimentiere mit verschiedenen Varianten und finde heraus, welche am besten zu deinem Lebensstil und deinen Zielen passen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Persönliche Leseempfehlungen</strong></h3>



<p>Wenn du noch mehr in Bezug auf Zucker wissen möchtest, dann schau doch mal hier rein: </p>



<p><strong>„<a href="Insulin: Ein Schlüssel zu mehr Vitalität im Alltag">Insulin: Ein Schlüssel zu mehr Vitalität im Alltag</a>“</strong> – erklärt, wie raffinierter Zucker und Kohlenhydrate den Blutzucker und die Insulinausschüttung beeinflussen, und gibt Tipps zur Verbesserung der Insulinsensitivität.</p>



<p><strong>„<a href="https://richardstaudner.at/2021/08/09/honig-zuckersirup-oder-wundermittel-der-natur/?utm_source=chatgpt.com">Honig – Zuckersirup oder Wundermittel der Natur!?</a>“</strong> – beleuchtet Honig als natürlicher Zucker, seine Bestandteile und seine gesundheitlichen Wirkungen<a href="https://richardstaudner.at/2021/08/09/honig-zuckersirup-oder-wundermittel-der-natur/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">.</a></p>



<p><strong>„<a href="https://richardstaudner.at/en/blog/?utm_source=chatgpt.com">Süß, aber gefährlich: Wie du Zucker mit Paleo in Schach hältst</a>“</strong> – , der Artikel zeigt euch, wie man Zucker smart durch eine Paleo-Ernährung reduzieren kann.</p>



<p>Energiegeladene Grüße,<br><br><strong>Der Optimizer</strong></p>



<p><strong>Richard Staudner&nbsp;</strong></p>



<p>Wenn dich Themen wie Biohacking, Longevity, Gesundheit und Performance faszinieren, dann ist mein Podcast <strong>„Der Optimizer“</strong> das Richtige für dich. Dort findest du regelmäßig neue Folgen mit fundiertem Wissen und praktischen Tipps für deinen Alltag.</p>



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<p><strong>Literaturverzeichnis:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.fooddrinkeurope.eu/sugars-role-in-a-balanced-diet/">https://www.fooddrinkeurope.eu</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31955046/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3021430/#:~:text=Conclusions%3A%20Galactose%20consumption%20is%20associated,fat%20loss%20in%20obese%20subjects">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://www.fil-idf.org/wp-content/uploads/2017/05/Factsheet-002_2017-Reasons-why-galactose-is-good-for-you.pdf">https://www.fil-idf.org</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24055495/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://www.nutrientsreview.com/carbs/tagatose.html#:~:text=Tagatose%20has%20only%20about%2040,with%20tagatose%20promotes%20weight%20loss">https://www.nutrientsreview.com</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27054147/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27054147/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://www.toothfriendly.org/images/tfdownload/Newsletters/Toothfriendly_Jan2013.pdf">https://www.toothfriendly.org</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10647340/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://www.health.com/ribose-8674439#:~:text=Heart%20Health%20Support,crucial%20for%20effective%20heart%20functioning">https://www.health.com</a></li>



<li><a href="https://intelligentsugar.info/sugars-old/ribose-vs-classic-sugars">https://intelligentsugar.info</a></li>
</ol>
<p>Der Beitrag <a href="https://richardstaudner.at/2025/07/24/schlauer-zucker-versorgt-er-wirklich-unser-gehirn-mit-mehr-energie/">Schlauer Zucker – Versorgt er wirklich unser Gehirn mit mehr Energie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://richardstaudner.at">Richard Staudner</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energiekrise im Körper &#8211; ist deine Genetik daran Schuld?</title>
		<link>https://richardstaudner.at/2025/05/21/genetisches-energieleck-darf-deine-dna-als-suendenbock-fuer-energiemangel-herhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Leni]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 18:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Energiehaushalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://richardstaudner.at/?p=9258</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du schläfst genug, ernährst dich gesund und bewegst dich regelmäßig.&#160; Trotzdem fühlst du dich oft erschöpft? Während andere nach einer Tasse Kaffee wieder fit sind, kämpfst du den ganzen Tag mit deinem Energielevel.&#160; Wenn du trotz diverser bewährter Maßnahmen einen Energiemangel hast, könnte sich eine Untersuchung in die eigene Genetik eventuell rentieren. Denn die Antwort [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://richardstaudner.at/2025/05/21/genetisches-energieleck-darf-deine-dna-als-suendenbock-fuer-energiemangel-herhalten/">Energiekrise im Körper &#8211; ist deine Genetik daran Schuld?</a> erschien zuerst auf <a href="https://richardstaudner.at">Richard Staudner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Du schläfst genug, ernährst dich gesund und bewegst dich regelmäßig.&nbsp; Trotzdem fühlst du dich oft erschöpft? Während andere nach einer Tasse Kaffee wieder fit sind, kämpfst du den ganzen Tag mit deinem Energielevel.&nbsp;</p>



<p>Wenn du trotz diverser bewährter Maßnahmen einen Energiemangel hast, könnte sich eine Untersuchung in die eigene Genetik eventuell rentieren. Denn die Antwort könnte in deiner DNA liegen.&nbsp; Ich möchte dir in diesem Beitrag zeigen, wie unterschiedlich diverse genetische Mutationen unser alltägliches Leben und Energieniveau beeinflussen können.</p>



<p>Es können viele Systeme in deinem Körper betroffen sein: deine Zellkraftwerke, der Mikronährstoffhaushalt oder dein Hormonstoffwechsel. All diese Prozesse werden – mehr oder weniger stark – durch deine genetische Grundausstattung beeinflusst. Das bedeutet: Nicht nur dein Lebensstil bestimmt, wie viel <a href="https://richardstaudner.at/2025/05/08/wenn-viren-an-deinen-energiereserven-nagen-wie-infektionen-dich-auf-dauer-auslaugen/">Energie </a>dir zur Verfügung steht. Es lohnt sich also, tiefer zu graben und auch deine Gene in den Blick zu nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mitochondriale DNA-Defekte &#8211; Wenn die Kraftwerke streiken!&nbsp;</h2>



<p>Deine Mitochondrien besitzen ihre eigene DNA, die mtDNA. Diese enthält 37 Gene, die lebenswichtige Proteine für die Energieproduktion codieren. Defekte in dieser DNA können die Energiegewinnung massiv stören.</p>



<p>Häufige mitochondriale Defekte sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Komplex-I-Mangel</strong></li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betrifft die erste Station der Energiegewinnung</li>



<li>Führt zu verringerter ATP-Produktion</li>



<li>Zeigt sich oft durch Muskelschwäche und Erschöpfung [1]</li>
</ul>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li><strong>MT-ATP6-Mutationen</strong></li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stören die letzte Phase der Energiegewinnung</li>



<li>Können die ATP-Produktion um bis zu 50 % reduzieren [2]</li>



<li>Verursachen oft belastungsabhängige Erschöpfung</li>
</ul>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>MT-TL1-Varianten</strong></li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beeinflussen die Proteinsynthese in Mitochondrien</li>



<li>Führen zu ineffizienter Energieproduktion</li>



<li>Symptome verschlimmern sich oft bei Stress oder Krankheit [3]</li>
</ul>



<p><strong>Gut zu wissen: </strong>Anders als die DNA in deinem Zellkern werden Mitochondrien nur mütterlicherseits vererbt. Das bedeutet, alle deine Mitochondrien stammen von deiner Mutter. [4]</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/mjh-shikder-bJj_81Zois-unsplash-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-9261" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/mjh-shikder-bJj_81Zois-unsplash-1-1024x576.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/mjh-shikder-bJj_81Zois-unsplash-1-300x169.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/mjh-shikder-bJj_81Zois-unsplash-1-768x432.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/mjh-shikder-bJj_81Zois-unsplash-1-1536x864.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/mjh-shikder-bJj_81Zois-unsplash-1-2048x1152.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/mjh-shikder-bJj_81Zois-unsplash-1-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf den Alltag</h3>



<p>Mitochondriale Defekte können sich unterschiedlich stark auswirken:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Schweregrad</strong></td><td><strong>Symptome</strong></td></tr><tr><td><strong>Leicht</strong></td><td>Schnellere Ermüdung bei körperlicher Aktivität<br>Erhöhter Energiebedarf bei Stress<br>Längere Erholungszeiten nach Anstrengung</td></tr><tr><td><strong>Mittelschwer</strong></td><td>Dauerhafte Erschöpfung<br>Muskelschwäche<br>Verminderte Belastbarkeit</td></tr><tr><td><strong>Schwer</strong></td><td>Multisystemerkrankungen<br>Ausgeprägte körperliche Einschränkungen<br>Hoher Energiebedarf selbst in Ruhe</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Stoffwechselgene und Energiehaushalt</h2>



<h3 class="wp-block-heading">ATP-Produktion</h3>



<p>Gene wie AMPD1 und ACTN3 beeinflussen direkt, wie effizient dein Körper ATP herstellt. AMPD1 steuert den Energiestoffwechsel in deinen Muskeln. Menschen mit AMPD1-Varianten ermüden oft schneller bei sportlicher Aktivität.&nbsp;Der ACTN3-Code bestimmt die Art deiner Muskelfasern &#8211; schnell oder langsam zuckend. Eine bestimmte Variante kann zu geringerer Explosivkraft führen. [5]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Glukoseverwertung</h3>



<p>Deine Zellen nutzen Glukose als Hauptenergiequelle. Gene wie GLUT4 und HK2 sind die Türsteher dieses Prozesses. Varianten dieser Gene können die Aufnahme und Verwertung von Zucker erschweren. Das TCF7L2-Gen beeinflusst zusätzlich die Insulinproduktion. Liegt hier eine ungünstige Variante vor, schwankt dein Blutzucker stärker &#8211; und damit auch dein Energielevel. [6]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fettsäureoxidation</h3>



<p>CPT1 und ACADM sind Schlüsselgene für die Energiegewinnung aus Fetten. Sie steuern, wie gut dein Körper Fettsäuren in den Mitochondrien verbrennt. Defekte hier führen dazu, dass du weniger Energie aus Fetten gewinnen kannst. Das merkst du besonders bei längeren Aktivitäten oder wenn du fastest. [7]</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/national-cancer-institute-rHfsPolwIgk-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9262" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/national-cancer-institute-rHfsPolwIgk-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/national-cancer-institute-rHfsPolwIgk-unsplash-300x200.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/national-cancer-institute-rHfsPolwIgk-unsplash-768x512.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/national-cancer-institute-rHfsPolwIgk-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/national-cancer-institute-rHfsPolwIgk-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/05/national-cancer-institute-rHfsPolwIgk-unsplash-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hormone und der Einfluss deiner DNA</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Schilddrüsenhormone</h3>



<p>Die Gene FOXE1 und DIO2 bestimmen, wie gut deine Schilddrüse arbeitet. DIO2 wandelt das Hormon T4 in das aktivere T3 um. Genetische Varianten können bewirken, dass du trotz normaler Blutwerte müde bist. Der TSH-Rezeptor, codiert durch TSHR, reagiert dann möglicherweise weniger empfindlich auf Steuersignale. [8]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Genetische Varianten im Cortisolstoffwechsel</h3>



<p>Das SERPINA6-Gen regelt, wie viel deines Cortisols (das Stresshormon) aktiv ist. HSD11B1 bestimmt, wie gut Cortisol in den Zellen wirkt. Varianten dieser Gene können zu einem gestörten Tagesrhythmus führen. Morgens kommst du schlecht in Gang, abends bist du überdreht. Der Cortisolspiegel taktet dann nicht mehr richtig mit deiner inneren Uhr. [9]</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nährstoffverwertung &#8211; Auch deine Treibstoffverwertung wird durch Gene bestimmt&nbsp;</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Vitamin B-Stoffwechsel</h3>



<p>MTHFR und MTR sind zentrale Gene für den B-Vitamin-Stoffwechsel. Sie steuern, wie gut dein Körper B-Vitamine verwertet.&nbsp; Besonders B12 und Folsäure sind wichtig für deine Energie. Genetische Varianten können die Aufnahme und Umwandlung dieser Vitamine erschweren. Das kann sich in Müdigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit zeigen. [10]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eisenstoffwechsel</h3>



<p>Die Gene HFE und TMPRSS6 regeln deinen <a href="https://richardstaudner.at/2025/04/15/optimale-eisenzufuhr-so-deckst-du-deinen-taeglichen-bedarf/">Eisenhaushalt</a>. Sie beeinflussen, wie gut Eisen aus der Nahrung aufgenommen wird. Varianten können zu einem niedrigeren Eisenspiegel führen &#8211; selbst wenn du eisenreich isst. Da Eisen für den Sauerstofftransport wichtig ist, spürst du einen Mangel durch Müdigkeit. [11]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Coenzym Q10-Synthese</h3>



<p>COQ2 und PDSS2 sind verantwortlich für die körpereigene Q10-Produktion. Dieses Coenzym ist unverzichtbar für die Energiegewinnung in den Mitochondrien. Genetische Varianten können die Q10-Synthese verlangsamen. Das wirkt sich besonders auf energiehungrige Organe wie Herz und Muskeln aus. [12]</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Deine Gene bestimmen zwar deine Grundausstattung, aber sie sind kein unveränderliches Schicksal.&nbsp;Mit dem Wissen um deine genetischen Besonderheiten kannst du gezielt gegensteuern.&nbsp;Das kann bedeuten, deinen Lebensstil anzupassen, bestimmte Nährstoffe zu ergänzen oder deine Aktivitäten klug zu timen.<br>Die personalisierte Medizin, bei der medizinische Maßnahmen auf deine Lebenssituation und deinem genetischen Profil angepasst werden, ist diesbezüglich ein besonders spannendes Thema, das aktuell einen Boom erlebt.</p>



<p><strong>Energiegeladene Grüße,</strong><strong><br></strong></p>



<p><strong>Der Optimizer</strong></p>



<p><strong>Richard Staudner&nbsp;</strong></p>



<p></p>



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<p></p>



<p><strong>Literaturverzeichnis:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22972949/">pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0167488917302707">www.sciencedirect.com</a></li>



<li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9881017/">www.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23281153/">pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4322025/">pmc.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17093941/">pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://medlineplus.gov/genetics/gene/acadm/">medlineplus.gov</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11731615/">pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/gene/3290">www.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19954568/">pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29928945/">pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17186472/">pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a></li>
</ol>
<p>Der Beitrag <a href="https://richardstaudner.at/2025/05/21/genetisches-energieleck-darf-deine-dna-als-suendenbock-fuer-energiemangel-herhalten/">Energiekrise im Körper &#8211; ist deine Genetik daran Schuld?</a> erschien zuerst auf <a href="https://richardstaudner.at">Richard Staudner</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eisenmangel erkennen: Wie du deine Eisenwerte richtig analysierst</title>
		<link>https://richardstaudner.at/2025/01/22/eisenmangel-erkennen-wie-du-deine-eisenwerte-richtig-analysierst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Fanschek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 13:06:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenmangel]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenwert im Blut]]></category>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lesezeit: ca. 12 MinutenPassend dazu: Hier klicken und Podcast-Episode anhören In meinem ersten Artikel zu Eisen hast du erfahren, wie wichtig der Mineralstoff für dein Wohlbefinden und Energieniveau sein kann. Fragst du dich nun, wie du überprüfen kannst, ob der Eisenhaushalt in deinem Körper optimal ausgeglichen ist? Labordiagnostik klingt immer so aufwändig und kompliziert, aber [&#8230;]</p>
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<p></p>



<p><strong>Lesezeit</strong>: ca. 12 Minuten<br><strong>Passend dazu:</strong> <a href="https://open.spotify.com/show/60qP7JgWLz6Fs8ArxsZvOX?si=MImmaD6OShKsHkMd82iWwQ&amp;nd=1&amp;dlsi=9c12ade2b2694b6e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier klicken und Podcast-Episode anhören</a></p>



<p>In meinem ersten <a href="https://richardstaudner.at/2024/12/03/eisen-im-fokus-so-wichtig-ist-das-spurenelement-fuer-deinen-energiehaushalt/"><strong>Artikel zu Eisen</strong></a> hast du erfahren, wie wichtig der Mineralstoff für dein Wohlbefinden und Energieniveau sein kann. Fragst du dich nun, wie du überprüfen kannst, ob der Eisenhaushalt in deinem Körper optimal ausgeglichen ist? Labordiagnostik klingt immer so aufwändig und kompliziert, aber glücklicherweise sind die wichtigsten Eisenwerte typischerweise Teil eines Standard-Blutbildes, das bei einem Arztbesuch durchgeführt wird.&nbsp;</p>



<p>Wenn du Symptome hast, die auf einen möglichen Eisenmangel hindeuten, kann oft bereits ein einfaches Blutbild ausreichen, um eine Diagnose zu stellen, ohne dass zusätzliche Untersuchungen notwendig sind. Gehen wir gleich ans Eingemachte!&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Eisenwerte gibt es?</h2>



<p></p>



<p>Einen einzigen „ultimativen Eisenwert“, der deinen Eisenhaushalt vollständig abbildet, gibt es nicht. Der Ferritinwert, der den Eisenspeicher widerspiegelt, hat sich jedoch als der aussagekräftigste Wert etabliert und wird von den meisten Ärzten und Therapeuten bevorzugt herangezogen. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, deinen Eisenstatus zu beurteilen – und wir schauen uns alle relevanten Werte Schritt für Schritt an. Jeder der vorgestellten Werte hat eine spezifische Aussagekraft und kann je nach individuellem Fall herangezogen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eisen-Messwert 1: Der Hb-Wert</h3>



<p></p>



<p><strong>Sind deine roten Blutzellen mit ausreichend Sauerstoff versorgt?</strong></p>



<p>Der Hb-Wert, oder Hämoglobin-Wert, ist ein Maß dafür, wie viel Hämoglobin in deinem Blut vorhanden ist. Hämoglobin ist ein wichtiges Protein in den roten Blutkörperchen, das für den Transport von Sauerstoff von den Lungen zu den anderen Teilen deines Körpers verantwortlich ist. Es spielt eine wichtige Rolle dabei, deinen Körper mit dem notwendigen Sauerstoff zu versorgen, den er für alle Funktionen benötigt.</p>



<p>Ein gesunder Hb-Wert ist entscheidend für deine allgemeine Gesundheit. Wenn dein Hämoglobin-Wert normal ist, bedeutet das, dass deine roten Blutkörperchen effizient arbeiten, um Sauerstoff zu transportieren und Kohlendioxid aus deinem Körper zu entfernen. Ist der Hb-Wert jedoch zu niedrig, kann das auf eine Anämie hindeuten, was bedeutet, dass dein Körper nicht genug Sauerstoff bekommt. Dies kann zu Symptomen wie Müdigkeit, Blässe und Kurzatmigkeit führen.</p>



<p>Ärzte messen den Hb-Wert (Hämoglobin), um den Zustand deines Blutes zu beurteilen und mögliche Erkrankungen wie Anämie zu diagnostizieren oder auszuschließen. Ein einfacher Bluttest reicht aus, um deinen Hb-Wert zu bestimmen und wertvolle Einblicke in deine Blutgesundheit zu gewinnen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Einschränkung des Hb-Werts</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Hb-Wert kann zudem durch die Wasserzufuhr einer Person beeinflusst werden. Bei Dehydration kann der Hb-Wert künstlich erhöht erscheinen, da das Blutvolumen geringer ist und somit das Hämoglobin konzentrierter erscheint. Umgekehrt kann eine eine zu hohe Wasserzufuhr den Hb-Wert künstlich senken.</li>



<li>Obwohl ein niedriger Hb-Wert auf Anämie hinweist, kann er nicht die spezifische Ursache der Anämie bestimmen. Anämie kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie Eisenmangel, Vitamin-B12-Mangel oder chronische Krankheiten. Weitere Tests sind erforderlich, um die genaue Ursache zu ermitteln.</li>



<li>Der Hb-Wert reagiert nicht schnell auf akute Blutverluste oder akute medizinische Zustände. Er kann normal bleiben, bis eine signifikante Menge an Blut verloren gegangen ist, was bei der Diagnose von Notfallsituationen eine Herausforderung darstellen kann. Der Grund darin liegt, dass dein Körper bis zum Schluss um jeden Preis die lebenswichtigen roten Blutkörperchen mit Sauerstoff versorgen will. Genau hier kommt Ferritin ins Spiel… [1,2]</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Eisen-Messwert 2: Ferritin</h3>



<p></p>



<p><strong>Wie viel Eisen hast du gespeichert?</strong></p>



<p>Ferritin ist ein Protein in deinem Körper, das die Speicherung von Eisen ermöglicht. Dein Körper kann auf diesen Speicher zugreifen, wenn er Eisen benötigt. Dieses Protein gibt einen guten Hinweis darauf, wie viel Eisen sich insgesamt in deinem Körper befindet.</p>



<p>Ein normaler Ferritinwert ist ein Zeichen dafür, dass dein Körper über ausreichende Eisenvorräte verfügt. Diese Vorräte sind wichtig, denn Eisen wird nicht nur für den Sauerstofftransport im Blut benötigt, sondern auch für viele andere lebenswichtige Prozesse, wie die Energieproduktion und die Funktion des Immunsystems.</p>



<p>Wenn der Ferritinwert zu niedrig ist, kann das ein frühes Anzeichen für einen Eisenmangel sein, selbst bevor andere Symptome wie eine Anämie auftreten. Dieser Zustand kann zu Erschöpfung, Schwäche und einer verminderten Immunität führen. Auf der anderen Seite kann ein zu hoher Ferritinwert auf eine Eisenüberladung hinweisen, was ebenfalls gesundheitsschädlich ist und Zustände wie Herzprobleme, Leberschäden oder Diabetes verursachen kann.</p>



<p>Ärzte messen den Ferritinwert ebenfalls durch einen einfachen Bluttest, der helfen kann, den Eisengehalt in deinem Körper zu bewerten und zu überwachen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einschränkung des Ferritin-Werts</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ferritin ist ein Akute-Phase-Protein, was bedeutet, dass sein Spiegel bei Entzündungen im Körper ansteigen kann. Dies kann den Ferritinwert künstlich erhöhen, selbst wenn ein Eisenmangel vorliegt, was die Diagnose erschwert.</li>



<li>Niedrige Ferritinwerte deuten auf einen Mangel an Eisenspeichern hin, aber normale oder erhöhte Werte garantieren nicht, dass kein Eisenmangel besteht</li>



<li>Zustände wie Lebererkrankungen können ebenfalls den Ferritinwert erhöhen, unabhängig vom Eisengehalt des Körpers. [3]</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Eisen-Messwert 3: Transferrin</h3>



<p></p>



<p><strong>Der Transferrin-Wert beantwortet die Frage: Wie effizient transportiert dein Körper Eisen zu den Zellen, die es benötigen?</strong></p>



<p>Transferrin ist ein weiteres wichtiges Protein in deinem Blut, das sich mit der Eisenverteilung beschäftigt. Der körpereigene Lieferdienst, der Eisen dort hinbringt, wo es im Körper gebraucht wird. Transferrin bindet und transportiert Eisen aus den Speichern zu den Zellen, die es für Prozesse wie die Hämoglobinproduktion benötigen.</p>



<p>Ein normaler Transferrinwert ist wichtig, denn er zeigt, dass dein Körper effizient Eisen transportiert, was für die Gesundheit deiner roten Blutkörperchen und somit für die Sauerstoffversorgung deines gesamten Körpers essentiell ist.</p>



<p>Zu niedrige Transferrinwerte können auf eine Eisenüberladung oder möglicherweise auf eine Unterfunktion der Leber hinweisen, da die Leber für die Produktion von Transferrin verantwortlich ist. Ein erhöhter Transferrinwert kann dagegen ein Zeichen für Eisenmangel sein, da der Körper versucht, die Effizienz des Eisentransports zu maximieren, um die verfügbaren Eisenreserven besser zu nutzen.</p>



<p>Ähnlich wie bei Ferritin und Hämoglobin messen Ärzte den Transferrinwert durch einen Bluttest, um die Eisenverteilungsfunktion im Körper zu überprüfen und um bei der Diagnose von Zuständen wie Anämie oder Eisenmangel bzw. -überladung zu helfen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einschränkungen des Transferrin-Werts</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Transferrinwerte können auf Veränderungen im Eisenstatus des Körpers reagieren und dadurch die Diagnose erschweren. Bei Eisenmangel kann der Körper die Produktion von Transferrin erhöhen, um die Eisenversorgung zu verbessern, was ohne Berücksichtigung anderer Indikatoren zu Missverständnissen führen könnte.</li>



<li>Nicht nur Eisenmangel, sondern auch andere Zustände wie chronische Entzündungen oder Lebererkrankungen können die Transferrinwerte beeinflussen. Erhöhte oder verringerte Werte können daher nicht immer eindeutig auf Probleme mit dem Eisenhaushalt hinweisen. [4, 5, 6]</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/hush-naidoo-jade-photography-Zp7ebyti3MU-unsplash-edited-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-8085" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/hush-naidoo-jade-photography-Zp7ebyti3MU-unsplash-edited-scaled.jpg 2560w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/hush-naidoo-jade-photography-Zp7ebyti3MU-unsplash-edited-300x169.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/hush-naidoo-jade-photography-Zp7ebyti3MU-unsplash-edited-1024x576.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/hush-naidoo-jade-photography-Zp7ebyti3MU-unsplash-edited-768x432.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/hush-naidoo-jade-photography-Zp7ebyti3MU-unsplash-edited-1536x864.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/hush-naidoo-jade-photography-Zp7ebyti3MU-unsplash-edited-2048x1151.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/hush-naidoo-jade-photography-Zp7ebyti3MU-unsplash-edited-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Kombination macht’s möglich</h3>



<p></p>



<p>Jeder dieser Werte allein ist von begrenztem Nutzen, da er nur einen Teilaspekt beleuchtet und durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden kann, die zu Fehlinterpretationen führen.</p>



<p>Erst die Kombination dieser Werte ermöglicht es, ein umfassendes Bild der Eisenversorgung und Blutgesundheit zu erhalten. Zusammen helfen sie, die Ursachen von Anämien genauer zu diagnostizieren und zwischen verschiedenen Arten von Eisenmangelzuständen zu unterscheiden, wie z.B. klassischer Eisenmangel, Eisenmangelanämie und entzündungsbedingte Anämien.</p>



<p><strong>Die folgende Tabelle bietet in diesem Kontext eine grobe Übersicht:</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Gemessener Wert</strong></td><td><strong>Normbereich&nbsp;–&nbsp;Frauen</strong></td><td><strong>Normbereich&nbsp;–&nbsp;Männer</strong></td><td><strong>Eisenmangel</strong></td><td><strong>Eisenmangelanämie</strong></td><td><strong>Entzündungsbedingte Eisenmangelanämie</strong></td></tr><tr><td><strong>Hb-Wert (g/dl)</strong></td><td>12,3-15,3</td><td>14,0-17,5</td><td>normal oder etwas niedrig</td><td>niedrig</td><td>niedrig</td></tr><tr><td><strong>Ferritin (µg/l)</strong></td><td>10-150</td><td>30-300</td><td>niedrig</td><td>niedrig</td><td>normal bis erhöht</td></tr><tr><td><strong>Transferrin-Sättigung (tf-Sat/TfS)</strong></td><td colspan="2">16-45%</td><td>niedrig oder normal</td><td>niedrig</td><td>niedrig</td></tr></tbody></table></figure>



<p>[7, 8]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere sinnvolle Eisenwerte in der Labordiagnostik</h3>



<p></p>



<p>Neben den bisher vorgestellten Hauptwerten gibt es weitere Parameter im Blut, die im Rahmen moderner Messmethoden Aufschluss über spezifische Aspekte der Blutgesundheit und des Eisenstoffwechsels geben. Diese zusätzlichen Tests helfen, ein noch detaillierteres Bild der Blutgesundheit zu erhalten und spezifische Probleme zu identifizieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eisen-Messwert 4: Hypochrome Erythrozyten</h3>



<p></p>



<p><strong>Wie viele deiner roten Blutzellen haben weniger Hämoglobin als normal?</strong></p>



<p>Hypochrome Erythrozyten sind rote Blutzellen, die weniger Hämoglobin enthalten, als sie sollten. Dieser Wert ist besonders wichtig, um festzustellen, ob du an einer spezifischen Form der Anämie leidest, die durch Eisenmangel verursacht wird. Ein hoher Anteil an hypochromen Erythrozyten zeigt an, dass viele rote Blutzellen nicht genügend Hämoglobin tragen, um effektiv Sauerstoff zu transportieren. [9]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eisen-Messwert 5: Retikulozytenhämoglobin</h3>



<p></p>



<p><strong>Wie viel Hämoglobin enthalten deine jungen roten Blutzellen?</strong></p>



<p>Retikulozyten sind junge rote Blutzellen, die gerade aus dem Knochenmark in den Blutkreislauf freigesetzt wurden. Das Retikulozytenhämoglobin gibt an, wie viel Hämoglobin diese jungen Zellen enthalten. Ein niedriger Wert kann ein frühes Zeichen für Eisenmangel sein, oft noch bevor andere Symptome oder Veränderungen in den etablierten Eisenparametern wie Ferritin oder Hb-Wert sichtbar werden. [10]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eisen-Messwert 6: Löslicher Transferrinrezeptor</h3>



<p></p>



<p><strong>Wie stark ist der Bedarf deiner Zellen an Eisen?</strong></p>



<p>Der lösliche Transferrinrezeptor ist ein Protein, das auf der Oberfläche von Zellen vorkommt, die Eisen benötigen. Dieser Wert steigt an, wenn der Körper mehr Eisen benötigt, wie es typischerweise bei Eisenmangel der Fall ist. Ein erhöhter Spiegel an löslichem Transferrinrezeptor kann daher auf einen ungedeckten Eisenbedarf hinweisen, selbst wenn andere Eisenwerte normal erscheinen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eisen-Messwert 7: Zinkprotoporphyrin</h3>



<p></p>



<p><strong>Wie effektiv kann dein Körper Eisen in Hämoglobin einbauen?</strong></p>



<p>Zinkprotoporphyrin ist ein Molekül, das in roten Blutkörperchen gebildet wird, wenn nicht genug Eisen vorhanden ist, um Häm zu bilden, den eisenhaltigen Teil des Hämoglobins. Ein hoher Wert an Zinkprotoporphyrin ist ein Zeichen dafür, dass dein Körper Schwierigkeiten hat, Eisen für die Hämoglobinproduktion zu verwenden, was häufig auf einen Eisenmangel oder andere Störungen im Eisenmetabolismus hinweist. [11]</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann man Eisenwerte selbst überprüfen?</h2>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/kateryna-hliznitsova-8qxaV2-P9to-unsplash-edited-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-8087" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/kateryna-hliznitsova-8qxaV2-P9to-unsplash-edited-scaled.jpg 2560w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/kateryna-hliznitsova-8qxaV2-P9to-unsplash-edited-300x169.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/kateryna-hliznitsova-8qxaV2-P9to-unsplash-edited-1024x576.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/kateryna-hliznitsova-8qxaV2-P9to-unsplash-edited-768x432.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/kateryna-hliznitsova-8qxaV2-P9to-unsplash-edited-1536x863.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/kateryna-hliznitsova-8qxaV2-P9to-unsplash-edited-2048x1151.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2025/01/kateryna-hliznitsova-8qxaV2-P9to-unsplash-edited-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p></p>



<p>Theoretisch ist es möglich, deinen Eisenstatus selbst zu überprüfen, allerdings mit gravierenden Einschränkungen. Hier sind einige Optionen, wie du das versuchen kannst:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eisen-Schnelltests aus der Drogerie</h3>



<p>Eisen-Schnelltests aus der Drogerie bieten eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, bestimmte Eisenwerte wie Ferritin selbst zu messen. Diese Heimtest-Kits, die bereits für wenige Euro erhältlich sind, verwenden in der Regel eine kleine Blutprobe, die mittels Fingerstich entnommen wird. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Tests nur eine grobe Orientierung bieten und keine professionelle Diagnose ersetzen. Ergebnisse können ungenau oder unvollständig sein, weshalb bei Verdacht auf einen Eisenmangel immer eine ärztliche Abklärung erfolgen sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eisen-Bluttest-Kits, die an ein Labor geschickt werden</h3>



<p>Eisen-Bluttest-Kits, die an ein Labor geschickt werden, ermöglichen eine laborchemische Analyse zur Bestimmung des Ferritinspiegels. Ähnlich wie bei Schnelltests wird mit einer Lanzette eine kleine Blutprobe entnommen. Diese Probe wird jedoch mit einer vorfrankierten Versandtasche an ein Labor geschickt. Die Kosten liegen in der Regel zwischen 20 und 80 Euro, wodurch diese Tests zwar teurer, aber auch genauer sind als einfache Schnelltests. Trotzdem können sie mit einer klassischen Labordiagnostik in einem zertifizierten Labor nicht vollständig mithalten, da solche Labore umfangreichere und präzisere Analysen bieten, die oft zusätzliche relevante Werte wie den Hb-Wert (Hämoglobin), Transferrin oder CRP (Entzündungsmarker) berücksichtigen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufzeichnung von Symptomen mit Apps</h3>



<p>Digitale Gesundheitsdienste bieten die Möglichkeit, Symptome zu protokollieren und auszuwerten, die auf einen möglichen Eisenmangel hinweisen könnten. Obwohl diese Apps keine direkte Messung des Eisenstatus ermöglichen, können sie helfen, ein Bewusstsein für mögliche Probleme zu entwickeln und den Bedarf für eine genauere Überprüfung durch medizinisches Fachpersonal zu erkennen. Eine gute Labordiagnostik bleibt nicht erspart.&nbsp;</p>



<p><strong>Hinweis: </strong>Obwohl diese Methoden mit wenig Aufwand verbunden sind, sollten Sie nur als potenzielles Indiz betrachtet werden. Wie bereits erwähnt ist die Diagnose eines Eisenmangels/-überschusses relativ komplex, sodass du die Genauigkeit und Vollständigkeit einer professionellen medizinischen Untersuchung nie eigenständig ersetzen kannst.&nbsp;</p>



<p></p>



<p>Auch hier ist wichtig zu beachten, dass eine starke Regelblutung oder regelmäßiges Blutspenden zu erheblichen Eisenverlusten führen kann. Wenn eines von beiden auf dich zutrifft, solltest du regelmäßig zumindest den Ferritinwert im Labor überprüfen lassen – idealerweise unter der Betreuung von Fachpersonal.</p>



<p>Bleib gesund und voller Energie,</p>



<p>Dein Biohacker &amp; Optimizer<br>Richard Staudner</p>



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<p></p>



<p></p>



<p><strong>Literaturverzeichnis:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><a href="https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/85839/WHO_NMH_NHD_MNM_11.1_eng.pdf?sequence=22">https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/85839/WHO_NMH_NHD_MNM_11.1_eng.pdf?sequence=22</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37372704/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37372704/</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7004332">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7004332</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22546612/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22546612/</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31503510/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31503510/</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22868798/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22868798/</a></li>



<li><a href="https://www.gesundheit.gv.at/labor/laborwerte/blutbild/ferritin.html">https://www.gesundheit.gv.at/labor/laborwerte/blutbild/ferritin.html</a></li>



<li><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/025-021l_S1_Eisenmangelanaemie_2021-11.pdf">https://register.awmf.org/assets/guidelines/025-021l_S1_Eisenmangelanaemie_2021-11.pdf</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22505531/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22505531/</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36975734">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36975734</a></li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23420187/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23420187/</a></li>
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<p></p>
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		<item>
		<title>Eisen im Fokus: So wichtig ist das Spurenelement für deinen Energiehaushalt</title>
		<link>https://richardstaudner.at/2024/12/03/eisen-im-fokus-so-wichtig-ist-das-spurenelement-fuer-deinen-energiehaushalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Fanschek]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 16:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenmangel]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lesezeit: ca. 15 MinutenPassend dazu: Hier klicken und Podcast-Episode anhören …und wie riskant ist ein Mangel bzw. Überschuss? Eisen ist unerlässlich für unsere Gesundheit und spielt eine zentrale Rolle dabei, wie energiegeladen und leistungsfähig wir uns im Alltag fühlen.&#160; Doch trotz seiner Bedeutung gibt es viele falsche Mythen über das Mineral. Zudem leidet laut einer [&#8230;]</p>
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<p><strong>Lesezeit</strong>: ca. 15 Minuten<br><strong>Passend dazu:</strong> <a href="https://open.spotify.com/show/60qP7JgWLz6Fs8ArxsZvOX?si=MImmaD6OShKsHkMd82iWwQ&amp;nd=1&amp;dlsi=9c12ade2b2694b6e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier klicken und Podcast-Episode anhören</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">…und wie riskant ist ein Mangel bzw. Überschuss?</h2>



<p><br>Eisen ist unerlässlich für unsere Gesundheit und spielt eine zentrale Rolle dabei, wie energiegeladen und leistungsfähig wir uns im Alltag fühlen.&nbsp;</p>



<p>Doch trotz seiner Bedeutung gibt es viele falsche Mythen über das Mineral. Zudem leidet laut einer aktuellen systematischen Übersichtsarbeit fast ein Fünftel (17,95 %) der Weltbevölkerung unter Eisenmangel. Das zeigt, wie herausfordernd es sein kann, den Eisenhaushalt im Gleichgewicht zu halten. [1] Auch die „Nationale Verzehrsstudie II“, die untersucht, „wie sich Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ernähren“, offenbart, dass Frauen bis zum Alter von 51 Jahren ausnahmslos unter einem lifestylebedingten Eisenmangel leiden. Jede Altersgruppe ist betroffen – ein alarmierendes Zeichen für die weit verbreitete Unterversorgung mit gesundheitlichen Folgen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://lh7-rt.googleusercontent.com/docsz/AD_4nXeOVRpkUDz8TqaKxueDvWfKLu2SafVhVtXV-tncyL4IoWwJ4BwQMrvf22iONF3pQvI04FTFv47eZpAgbqRbRJ2BSOutFoFpTh-Q9LXQBmBhN-DPkoDajAyNXAk8WPiGa7TTX8lg?key=S5SAL4kVHRCVOUjNFqMknw" alt=""/></figure>



<p><a href="https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/nationale-verzehrsstudie-zusammenfassung.html">https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/nationale-verzehrsstudie-zusammenfassung.html</a></p>



<p>In diesem ersten Teil unserer dreiteiligen Artikelserie erfährst du, warum Eisen so wesentlich für deinen Körper ist und wie sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss deine Gesundheit beeinträchtigen können. Durch das Verständnis und die Optimierung deiner Eisenaufnahme kannst du nicht nur deine Gesundheit verbessern, sondern gegebenenfalls auch dein Energieniveau und Lebensqualität spürbar erhöhen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie nutzt dein Körper Eisen?</h2>



<p><br>Eisen ist ein essentielles Mineral, das viele lebenswichtige Funktionen in deinem Körper unterstützt oder sogar erst ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktion 1: Bildung von Hämoglobin und Sauerstofftransport</h3>



<p>Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil von Hämoglobin – dem Protein in den roten Blutkörperchen, das Sauerstoff von den Lungen in alle Körperzellen transportiert. Bei Eisenmangel kann der Körper nicht ausreichend gesunde rote Blutkörperchen bilden, was die Sauerstoffversorgung der Organe einschränkt. Dieser Zustand wird als Eisenmangelanämie bezeichnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktion 2: Unterstützung des Immunsystems</h3>



<p>Eisen spielt eine entscheidende Rolle für ein gesundes Immunsystem. Es hilft bei der Produktion und dem Wachstum von Immunzellen, insbesondere von Lymphozyten, die eine wichtige Rolle in der Abwehr von Infektionen spielen. Studien zeigen, dass ein angemessener Eisenspiegel die Immunantwort verbessert und die Anfälligkeit für Infektionen verringert. [2]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktion 3: Rohstoff der DNA-Synthese</h3>



<p>Eisen ist notwendig für die DNA-Synthese und spielt somit eine zentrale Rolle bei der Zellteilung. Dies ist besonders wichtig in Phasen schnellen Wachstums, wie in der Schwangerschaft oder der Kindheit, aber auch bei der Heilung von Wunden und der Regeneration von Geweben. [3]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktion 4: Energieproduktion und Muskelfunktion</h3>



<p>Eisen ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme, die an der Energieproduktion beteiligt sind. Es hilft dabei, Nährstoffe in Energie umzuwandeln, was essentiell ist, um dich aktiv und leistungsfähig zu fühlen. [4]</p>



<p>Zudem trägt Eisen zur Muskelfunktion bei, indem es die Sauerstofffreigabe und -speicherung in den Muskeln unterstützt, was insbesondere bei sportlichen Aktivitäten wichtig ist. [5]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktion 5: Kognitives Wohlbefinden</h3>



<p>Eine ausreichende Versorgung mit Eisen ist auch für die Gehirnfunktion und die kognitive Entwicklung entscheidend. Eisen unterstützt die Neurotransmitterfunktionen, darunter auch die Produktion von Dopamin. Du weißt schon…der Botenstoff, der unter anderem für Motivation und Freude zuständig ist! [6]</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eisen ist ein wichtiger Vitalstoff in allen Lebensphasen&nbsp;</h2>



<p>Der Eisenbedarf eines Menschen ist nicht konstant, sondern verändert sich im Laufe des Lebens erheblich. Faktoren wie Alter, Geschlecht und spezielle Lebensumstände – beispielsweise Schwangerschaft, sportliche Aktivität oder gesundheitliche Herausforderungen – beeinflussen, wie viel Eisen der Körper benötigt. Trotz dieser Unterschiede bleibt Eisen in jeder Lebensphase von großer Bedeutung, da es für zahlreiche Funktionen wie Energieproduktion, Sauerstofftransport und die allgemeine Gesundheit unverzichtbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kindheit und Pubertät</h3>



<p>Kinder und Jugendliche benötigen relativ viel Eisen, um ihr schnelles Wachstum zu unterstützen. Besonders in der Pubertät steigt der Bedarf, da der Körper Volumen und Muskelmasse aufbaut. Mädchen benötigen nach Beginn der Menstruation zusätzliches Eisen (und sogar mehr als menstruierende erwachsene Frauen), um den Eisenverlust aufgrund menstruationsbedingten Blutverlusts auszugleichen. [7]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erwachsenenalter</h3>



<p>Bei Erwachsenen stabilisiert sich der Eisenbedarf. Männer benötigen durchschnittlich etwa 8-10 mg Eisen pro Tag, während Frauen aufgrund von Menstruation bis zur Menopause etwa 15-18 mg täglich benötigen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schwangerschaft</h3>



<p>Während der Schwangerschaft verdoppelt sich der Eisenbedarf nahezu, um den erhöhten Blutvolumenaufbau und das Wachstum des Fötus und der Plazenta zu unterstützen. Ärzte empfehlen oft Eisenergänzungen, da es schwierig sein kann, den Bedarf allein durch die Ernährung zu decken. Auch nach der Geburt, in der Stillzeit, bleibt der Eisenbedarf erhöht. Während der Stillzeit liegt der tägliche Bedarf bei etwa 10-15 mg, da der Körper weiterhin viele Nährstoffe für das Baby bereitstellen muss. Eine gesunde Ernährung und eine ausreichende Eisenversorgung ist daher wichtig, um sowohl die Gesundheit der Mutter als auch die Nährstoffqualität der Muttermilch sicherzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Älteres Erwachsenenalter</h3>



<p>Im höheren Erwachsenenalter kann der Eisenbedarf wieder sinken, besonders nach der Menopause bei Frauen. Allerdings bleibt die Aufrechterhaltung eines angemessenen Eisenspiegels wichtig, um Muskelmasse und kognitive Funktionen zu erhalten.&nbsp;</p>



<p><strong>Gut zu wissen: </strong>Chronische Erkrankungen (zum Beispiel Nierenerkrankungen oder Magen-Darm-Probleme) und Medikamente können jedoch die Eisenaufnahme beeinträchtigen. So können möglicherweise Anpassungen in der Ernährung oder medizinische Überwachung erforderlich sein!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/ivana-cajina-unsplash-edited-scaled.jpg" alt="Bild einer Hand, die sich gerade ein supplemente aus einer Dose zur Einnahme lehrt." class="wp-image-7182" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/ivana-cajina-unsplash-edited-scaled.jpg 2560w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/ivana-cajina-unsplash-edited-300x169.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/ivana-cajina-unsplash-edited-1024x576.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/ivana-cajina-unsplash-edited-768x432.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/ivana-cajina-unsplash-edited-1536x863.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/ivana-cajina-unsplash-edited-2048x1151.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/ivana-cajina-unsplash-edited-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Gefahr eines Eisenmangels und die Herausforderung einer optimalen Eisenzufuhr</h2>



<p><br>Es gibt neben schwangeren, stillenden oder menstruierenden Frauen weitere Risikogruppen, die anfälliger für Schwankungen im Eisenspiegel sind. Unter anderem: [7]</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vegetarier und Veganer und das höhere Risiko eines Eisenmangels</h3>



<p>Da Häm-Eisen, das hauptsächlich in tierischen Produkten vorkommt, besser absorbiert wird, können Menschen, die auf diese verzichten, einem höheren Risiko für Eisenmangel ausgesetzt sein. Wenn du Vegetarier und Veganer bist, kann es sich also lohnen, die Eisenzufuhr und Zufuhr andere Nährstoffe, die die Bioverfügbarkeit von Eisen beeinflussen, im Auge zu behalten. [8, 9] Dazu später mehr.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kinder, die viel Kuhmilch trinken verlieren mehr Eisen&nbsp;</h3>



<p>Kinder, die große Mengen an Kuhmilch konsumieren (etwa mehr als 0,5l pro Tag), sind möglicherweise einem Risiko für Eisenmangel ausgesetzt. Dafür gibt es 3 potenzielle Gründe: [10]</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Kuhmilch hat viele Kalorien, enthält aber nur geringe Mengen an Eisen.</li>



<li>Der regelmäßige Verzehr von Kuhmilch kann die Aufnahme von Eisen im Körper beeinträchtigen. Der Mechanismus hierfür ist, dass bestimmte Proteine in der Kuhmilch die Eisenaufnahme im Darm blockieren können. [11]</li>



<li>Kuhmilch kann bei einigen Kindern zu einer Reizung der Darmschleimhaut führen. Diese Reizung kann zu einer chronischen, geringfügigen Blutung führen, die den Eisenverlust weiter verstärkt und das Risiko für einen Eisenmangel erhöht. [12]</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Erkrankungen des Verdauungssystems und Eisenmangel</h3>



<p>Viele Erkrankungen beeinträchtigen die Fähigkeit des Körpers, einen angemessenen Eisenspiegel aufrechtzuerhalten, sei es durch verringerte Aufnahme, erhöhten Verlust oder beides.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Peptische Ulkuskrankheiten und Eisenmangel</h4>



<p>Peptische Ulzera können zu chronischen Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen. Diese Blutungen sind oft mikroskopisch und nicht immer offensichtlich, können jedoch über die Zeit einen signifikanten Eisenverlust verursachen und das Risiko für eine Eisenmangelanämie erhöhen. [14]</p>



<h4 class="wp-block-heading">Morbus Crohn und Eisenmangel</h4>



<p>Morbus Crohn ist eine entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Gastrointestinaltrakt betreffen kann. Entzündungen und Schäden am Darm können die Fähigkeit des Körpers zur Aufnahme von Nährstoffen, einschließlich Eisen, stark beeinträchtigen. Zudem können durch die Krankheit bedingte Darmblutungen zu weiterem Eisenverlust führen. [14]</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zöliakie und Eisenmangel</h4>



<p>Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Aufnahme von Nährstoffen im Dünndarm durch eine Glutenunverträglichkeit gestört wird. Die resultierende Schädigung der Dünndarmzotten kann die Eisenaufnahme erheblich vermindern und zu Eisenmangelanämie führen. [15]</p>



<h4 class="wp-block-heading">Patienten mit Magenbypass und Eisenmangel</h4>



<p>Nach bariatrischen Eingriffen wie Magenbypass oder ähnlichen Operationen kann es zu Malabsorption kommen, da Teile des Dünndarms umgangen oder entfernt werden, die für die Absorption von Eisen und anderen Nährstoffen wichtig sind. Dies führt häufig zu einer verminderten Eisenaufnahme und kann Symptome wie Müdigkeit und Anämie nach sich ziehen. [16]</p>



<h4 class="wp-block-heading">Personen mit Parasitenbefall und Eisenmangel</h4>



<p>Bestimmte Parasiten, wie z. B. Hakenwürmer, können sich im Darm festsetzen und dort Blut saugen. Dies führt zu einem direkten Verlust von Eisen durch Blutungen und kann ebenfalls eine Eisenmangelanämie verursachen. [17]</p>



<h4 class="wp-block-heading">Intravaskulärer Hämolyse und Eisenmangel</h4>



<p>Intravaskuläre Hämolyse ist eine Erkrankung, bei der rote Blutkörperchen im Blutstrom zerfallen und das freigesetzte Eisen anschließend über den Urin verloren geht. Dieses Phänomen tritt manchmal bei Personen auf, die intensive körperliche Aktivitäten wie Joggen betreiben, was zu Traumata an kleinen Blutgefäßen in den Füßen führen kann – bekannt als &#8222;Sport- oder Marschhämaturie&#8220;. Intravaskuläre Hämolyse kann auch in Verbindung mit anderen Zuständen auftreten, wie zum Beispiel geschädigte Herzklappen. [18]&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Blutspenden und Eisenmangel</h4>



<p>Häufiges Blutspenden kann ein Risikofaktor für Eisenmangel sein. Jede Blutspende kann etwa 200 bis 250 mg Eisen (ca. das 20-fache des Tagesbedarfs) enthalten, das mit den roten Blutkörperchen verloren geht. Obwohl viele Menschen genügend Eisenreserven haben, um gelegentliches Blutspenden zu kompensieren, kann häufiges Spenden zu einem klinisch signifikanten Eisenmangel führen. [19]</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/hans-isaacson-unsplash-edited-scaled.jpg" alt="Portrait von einer Frau, die sich müde an den Kopf greift" class="wp-image-7180" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/hans-isaacson-unsplash-edited-scaled.jpg 2560w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/hans-isaacson-unsplash-edited-300x169.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/hans-isaacson-unsplash-edited-1024x576.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/hans-isaacson-unsplash-edited-768x432.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/hans-isaacson-unsplash-edited-1536x864.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/hans-isaacson-unsplash-edited-2048x1152.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/12/hans-isaacson-unsplash-edited-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Woran erkenne ich einen Eisenmangel?</h2>



<p><br>Nur eine Laboruntersuchung kann einen Eisenmangel definitiv feststellen. Eisenwerte werden typischerweise durch Bluttests überprüft, die den Gehalt an Hämoglobin, Ferritin und anderen Indikatoren messen. Nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, sich mit den potenziellen Anzeichen eines Eisenmangels vertraut zu machen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Symptome eines Eisenmangels&nbsp;</h3>



<p>Eisenmangel kann sich durch eine Vielzahl von Symptomen bemerkbar machen, die sowohl körperlich als auch mental sein können. Viele dieser Symptome sind allgemein und können auch auf andere Gesundheitsprobleme hinweisen.</p>



<p>Eisenmangel ist die häufigste Ursache für Anämie weltweit. Das ist ein Zustand, bei dem der Körper nicht über genügend gesunde rote Blutkörperchen verfügt, um ausreichend Sauerstoff zu den Geweben zu transportieren, was zu Müdigkeit und Schwäche führt. [20, 21]</p>



<p>Hier sind die wichtigsten Anzeichen und Symptome, die auf einen Eisenmangel hinweisen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Müdigkeit und Schwäche</strong>: Dies sind die häufigsten Symptome der Anämie. Sie treten auf, weil der Körper nicht genügend Sauerstoff erhält, was zu einer verminderten Energieproduktion führt.</li>



<li><strong>Blässe</strong>: Ein Mangel an Hämoglobin gibt der Haut und den Schleimhäuten oft eine blasse oder wächserne Farbe.</li>



<li><strong>Kurzatmigkeit</strong>: Personen mit Eisenmangelanämie können feststellen, dass sie sich schon bei leichter Anstrengung außer Atem fühlen.</li>



<li><strong>Herzklopfen</strong>: Der Körper kann versuchen, den Mangel an Sauerstoff zu kompensieren, indem er das Blutvolumen erhöht, was zu einem schnelleren oder unregelmäßigen Herzschlag führen kann.</li>



<li><strong>Kopfschmerzen und Schwindel</strong>: Diese können auftreten, wenn das Gehirn nicht genug Sauerstoff erhält.</li>



<li><strong>Kälteempfindlichkeit</strong>: Ein Mangel an Eisen kann dazu führen, dass man sich häufiger kalt fühlt, besonders in Händen und Füßen.</li>



<li><strong>Mentale und kognitive Beeinträchtigungen</strong>: Eisenmangel kann die kognitiven Funktionen beeinträchtigen und zu Schwierigkeiten bei Konzentration und Gedächtnis führen. &nbsp; [22]</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Stadien des Eisenmangels</h3>



<p>Der Schweregrad des Eisenmangels kann stark variieren und wird oft in 3 Stadien unterteilt:&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Schweregrad</strong></td><td><strong>Beschreibung</strong></td><td><strong>Symptome und Laborbefunde</strong></td></tr><tr><td>Stadium 1: Leichte Mangelerscheinung&nbsp;</td><td>Der Eisenspeicher im Körper wird weniger, was man auch an speziellen Blutwerten (Serumferritin) und im Knochenmark feststellen kann</td><td>Oft keine offensichtlichen Symptome; Veränderungen sind hauptsächlich durch Bluttests erkennbar.</td></tr><tr><td>Stadium 2: Marginale Mangelerscheinung,&nbsp;</td><td>Eisen fast aufgebraucht: Die Körpereisenreserven sind niedrig, aber das Blut enthält noch genug Hämoglobin.</td><td>Leichte Symptome: Man fühlt sich vielleicht etwas müde und weniger leistungsfähig, aber es ist oft nicht offensichtlich, weil die Hämoglobinwerte normal sind.</td></tr><tr><td>Stadium 3: Eisenmangelanämie (kurz: IDA)</td><td>Eisenreserven aufgebraucht: Es gibt kein Eisen mehr in Reserve; das Blut wird dünner und die roten Blutkörperchen sind kleiner und blasser als normal.</td><td>Deutliche Symptome: Starke Müdigkeit, blasse Haut, schneller Herzschlag und Kurzatmigkeit sind typisch; diese Anzeichen sind in Bluttests klar erkennbar.</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wie gefährlich ist ein Eisenüberschuss?</h3>



<p>Menschen, die ihren Lebensstil gesundheitsbewusst optimieren möchten, konzentrieren sich oft darauf, Nährstoffmängel wie Eisenmangel zu vermeiden. Doch während ein Eisenmangel, wie bereits erläutert, schwerwiegende Folgen haben kann, darf auch die Gefahr eines Eisenüberschusses (bereits ab 40 bis 45 mg pro Tag) nicht unterschätzt werden. Besonders riskant ist eine übermotivierte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder der häufige Einsatz von Eisen-Infusionen, die erhebliche gesundheitliche Schäden verursachen können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</h4>



<p>Eisen kann in hohen Mengen als Pro-Oxidationsmittel wirken, das heißt, es fördert die Oxidation von Cholesterin durch freie Radikale, was zur Entwicklung von Arteriosklerose beitragen kann. Insbesondere der Verzehr von Häm-Eisen, das vor allem in rotem Fleisch vorkommt, ist mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen verbunden. Forschungen haben gezeigt, dass jedes zusätzlich konsumierte Milligramm Häm-Eisen täglich das Risiko für koronare Herzkrankheiten um 27% erhöhen kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eisen auf nüchternen Magen?</h4>



<p>Hochdosierte Eisensupplements, insbesondere auf nüchternen Magen, können Magenbeschwerden, Verstopfung, Übelkeit, Bauchschmerzen und sogar schwerwiegendere Probleme wie Entzündungen der Magenschleimhaut und Geschwüre verursachen. [23]</p>



<h4 class="wp-block-heading">Auswirkung auf den Zinkspeicher und anderen Spurenelemente</h4>



<p>Ein Überschuss an Eisen kann&nbsp; die Absorption von Spurenelementen wie Zink beeinträchtigen und zu Mängeln führen.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eisenvergiftung</h4>



<p>Sehr hohe Dosen von Eisen können zu einer Eisenvergiftung führen, die Organschäden, Koma, Krampfanfälle und im schlimmsten Fall den Tod zur Folge haben kann. Besonders bei Kindern sind solche Vergiftungen durch unsachgemäßen Gebrauch von Supplementen ein Risiko, weshalb eisenhaltige Präparate kindersicher verpackt sein sollten.&nbsp;</p>



<p><strong>Gut zu wissen</strong>: Menschen mit der erblichen Erkrankung Hämochromatose absorbieren übermäßig viel Eisen aus der Nahrung, was zu einer toxischen Eisenansammlung im Körper führt. Ohne Behandlung kann dies zu Leberzirrhose, Leberkrebs und Herzkrankheiten führen. [24]</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eisenarten im Vergleich: Warum Eisen nicht immer gleich Eisen ist</h2>



<p><br>In der Ernährung gibt es zwei Hauptformen von Eisen: <strong>Häm-Eisen und Nicht-Häm-Eisen</strong>.&nbsp; Beide sind für den menschlichen Körper wichtig, aber sie unterscheiden sich in ihrer Herkunft, Absorption und Auswirkungen auf die Gesundheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Häm-Eisen</h3>



<p>Häm-Eisen ist die Form von Eisen, die ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt. Es ist an Hämoglobin gebunden, das Protein, das Sauerstoff in den roten Blutkörperchen transportiert. Häm-Eisen ist besonders leicht verfügbar für den Körper und wird effizienter absorbiert als Nicht-Häm-Eisen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht-Häm-Eisen</h3>



<p>Nicht-Häm-Eisen erhältst du unter anderem aus pflanzlichen Lebensmitteln wie Nüssen, Hülsenfrüchten (wie Bohnen und Linsen), grünem Blattgemüse und Vollkornprodukten. Es ist nicht an Hämoglobin gebunden, und seine Aufnahme wird durch verschiedene diätetische Faktoren beeinflusst. Vitamin C kann die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen verbessern, indem es das Eisen in eine besser lösliche Form überführt. Im Gegensatz dazu hat Vitamin C keinen nennenswerten Einfluss auf die Absorption von Häm-Eisen, das im Körper durch spezielle Transportmechanismen direkt aufgenommen wird. Phytate (in Vollkornprodukten) oder Calcium können die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen deutlich hemmen, während Häm-Eisen von solchen Hemmstoffen nur minimal beeinflusst wird.</p>



<p><strong>Die wichtigsten Unterschiede auf einem Blick:</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><strong>Häm-Eisen</strong></td><td><strong>Nicht-Häm-Eisen</strong></td></tr><tr><td><strong>Beliebte Quellen</strong></td><td>Fleisch, Geflügel, Fisch</td><td>Hülsenfrüchte, Nüsse, Gemüse</td></tr><tr><td><strong>Absorptionsrate</strong></td><td>Hoch (15-35 %)</td><td>Niedrig und schwankt stark (2-20 %)</td></tr><tr><td><strong>Beeinflusst durch</strong></td><td>Kaum durch andere Ernährungsfaktoren beeinflusst&nbsp;</td><td>Vitamin C <strong>erhöht</strong>, Phytate und Calcium <strong>vermindern</strong> die Aufnahme</td></tr><tr><td><strong>Vorteile</strong></td><td>Schnelle Auffüllung von Eisenreserven</td><td>Enthält zusätzliche Nährstoffe und Ballaststoffe</td></tr><tr><td><strong>Nachteile</strong></td><td>Kann in hohen Dosen oxidativen Stress fördern</td><td>Erfordert sorgfältige Planung der Ernährung zur Optimierung der Absorption (insb bei veganer Ernährung)</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Häufige Fehlannahmen über Eisen<br></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Mythos 1: Spinat ist eine ausgezeichnete Eisenquelle und macht stark</h3>



<p><strong>FALSCH:</strong> Der Comic-Held Popeye hat uns diesen Mythos jahrelang versucht zu vermitteln, doch die Realität sieht anders aus. Obwohl Spinat Eisen enthält, ist er nicht die beste Quelle, um den täglichen Eisenbedarf zu decken. Das liegt daran, dass Spinat auch Oxalate enthält – Substanzen, die die Eisenaufnahme im Darm hemmen und die Bioverfügbarkeit des enthaltenen Eisens stark reduzieren. Zwar ist der Mythos von Spinat als ultimativer Eisenlieferant weit verbreitet, doch für eine bessere Eisenaufnahme sind tierische Produkte wie rotes Fleisch oder pflanzliche Eisenquellen in Kombination mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln effektiver. Spinat allein macht also nicht so stark, wie der Mythos es uns glauben lässt!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mythos 2: Eisenpräparate sind für jeden eine gute Idee im Alltag</h3>



<p><strong>FALSCH:</strong> <strong>Nicht jeder braucht Eisenpräparate! </strong>Sie sollten nur auf Empfehlung eines Therapeuten eingenommen werden, da zu hohe Eisenwerte gesundheitsschädlich sein können. Besonders vorsichtig ist bei Eisen-Infusionen geboten, die in kurzer Zeit hohe Mengen liefern und nur bei einem klar diagnostizierten Mangel sinnvoll sind. Eisenpräparate sind grundsätzlich vor allem für Menschen geeignet, die einen nachgewiesenen Mangel haben oder ihn durch die Ernährung nicht ausgleichen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mythos 3: Der Abrieb von Geschirr aus Eisen wird von unserem Körper ebenfalls verwertet</h3>



<p><strong>RICHTIG:</strong> Tatsächlich kann der Gebrauch von Eisenkochgeschirr dazu führen, dass kleine Mengen an Eisen in die Nahrung übergehen und vom Körper aufgenommen werden. Dies geschieht besonders bei der Zubereitung saurer Speisen, wie etwa Gerichten mit Tomatensauce, da die Säure das Eisen aus der Pfanne löst. Das freigesetzte Eisen ist bioverfügbar und kann somit zur Deckung des Eisenbedarfs beitragen, was für Personen mit einem Eisenmangel von Vorteil sein kann. Dennoch bleibt der Beitrag dieses Eisens zur täglichen Eisenaufnahme in der Regel gering und sollte nicht als Hauptquelle betrachtet werden. [25]&nbsp;</p>



<p>Ein interessanter historischer Ansatz zur Eisenanreicherung ist der sogenannte <strong>Eisenapfel</strong>: Früher schlug man eiserne Nägel in einen Apfel, ließ diesen eine Zeit lang ruhen, sodass sich Eisenionen auf das Fruchtfleisch übertragen konnten, und aß den Apfel anschließend ohne die Nägel. Diese Methode diente dazu, Eisen auf natürliche Weise in die Ernährung zu integrieren.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br><strong>Fazit zu Eisen</strong></h2>



<p>Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das eine Schlüsselrolle im Energiehaushalt, der Sauerstoffversorgung und der allgemeinen Gesundheit spielt. Dennoch ist die Balance entscheidend: Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss an Eisen können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Der Artikel verdeutlicht, wie verbreitet Eisenmangel ist, besonders bei Frauen, und erklärt die wichtigen Funktionen von Eisen im Körper. Gleichzeitig warnt er vor den Risiken einer unkontrollierten Eisensupplementierung und bietet praktische Einblicke in die richtige Eisenaufnahme. Es ist entscheidend, die individuelle Situation zu kennen und den Eisenspiegel gezielt und verantwortungsvoll zu optimieren.</p>



<p>Energiegeladene Grüße,<br><br><strong>Der Optimizer</strong></p>



<p><strong>Richard Staudner&nbsp;</strong></p>



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<p><br></p>



<p><br></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Literaturverzeichnis:</strong></h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35832654/#:~:text=The%20global%20pooled%20prevalence%20of,13.49%2C%2022.41">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35832654/#:~:text=The%20global%20pooled%20prevalence%20of,13.49%2C%2022.41</a></li>



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<li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5746311/#:~:text=Volunteer%20blood%20donors%20give%20about,donation%20depending%20on%20their%20haematocrit">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5746311/#:~:text=Volunteer%20blood%20donors%20give%20about,donation%20depending%20on%20their%20haematocrit</a>.</li>



<li><a href="https://www.bfr.bund.de/cd/28366#:~:text=Dies%20hat%20die%20Deutsche%20Gesellschaft,mg%20Eisen%20pro%20Tag%20aufnehmen">https://www.bfr.bund.de/cd/28366#:~:text=Dies%20hat%20die%20Deutsche%20Gesellschaft,mg%20Eisen%20pro%20Tag%20aufnehmen</a>.</li>



<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28846348">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28846348</a></li>



<li><a href="https://ods.od.nih.gov/factsheets/Iron-HealthProfessional/#en8">https://ods.od.nih.gov/factsheets/Iron-HealthProfessional/#en8</a></li>



<li><a href="https://bmcpediatr.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12887-021-02940-5#:~:text=Iron%20overload%20leads%20to%20overproduction,trace%20elements%20deficiency%20%5B39%5D">https://bmcpediatr.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12887-021-02940-5#:~:text=Iron%20overload%20leads%20to%20overproduction,trace%20elements%20deficiency%20%5B39%5D</a></li>



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</ol>



<p></p>
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		<title>Schilddrüse &#8211; Unsere Energieministerin im Körper</title>
		<link>https://richardstaudner.at/2024/11/05/schilddruese-unsere-energieministerin-im-koerper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Fanschek]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 16:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[chronisch müde]]></category>
		<category><![CDATA[chronische müdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Endokrinologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lesezeit: ca. 10 MinutenPassend dazu: Hier klicken und Podcast-Episode anhören Was hat die Schilddrüse mit dem Energiehaushalt und chronischer Müdigkeit zu tun? Einkauf in den Kofferraum, Treppe hinauf, Schuhe aus… Fühlst du dich manchmal, als ob du einen Halbmarathon gelaufen bist, obwohl du den ganzen Tag nur leichte Aufgaben erledigt hast? Derartig überwältigende Abgeschlagenheit könnte [&#8230;]</p>
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<p><strong>Lesezeit</strong>: ca. 10 Minuten<br><strong>Passend dazu:</strong> <a href="https://open.spotify.com/show/60qP7JgWLz6Fs8ArxsZvOX?si=MImmaD6OShKsHkMd82iWwQ&amp;nd=1&amp;dlsi=9c12ade2b2694b6e" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier klicken und Podcast-Episode anhören</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-HiUOmITyCQ0-unsplash-edited-scaled.jpg" alt="Mann der im Auto am Fahersitz sitz, sichtlich müde und erschöpft sein Gesicht reibt." class="wp-image-7006" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-HiUOmITyCQ0-unsplash-edited-scaled.jpg 2560w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-HiUOmITyCQ0-unsplash-edited-300x169.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-HiUOmITyCQ0-unsplash-edited-1024x576.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-HiUOmITyCQ0-unsplash-edited-768x432.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-HiUOmITyCQ0-unsplash-edited-1536x863.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-HiUOmITyCQ0-unsplash-edited-2048x1151.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-HiUOmITyCQ0-unsplash-edited-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Was hat die Schilddrüse mit dem Energiehaushalt und chronischer Müdigkeit zu tun?</h2>



<p><br>Einkauf in den Kofferraum, Treppe hinauf, Schuhe aus…</p>



<p>Fühlst du dich manchmal, als ob du einen Halbmarathon gelaufen bist, obwohl du den ganzen Tag nur leichte Aufgaben erledigt hast? Derartig überwältigende Abgeschlagenheit könnte ein Hinweis auf eine suboptimal funktionierende Schilddrüse sein. In diesem Artikel erforschen wir, wie dieses kleine, schmetterlingsförmige Organ deinen gesamten Energiehaushalt und somit dein allgemeines Wohlbefinden beeinflusst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert die Schilddrüse?&nbsp;</h2>



<p>Die Hauptaufgabe der Schilddrüse besteht darin, die Stoffwechselrate deines Körpers zu regulieren – ähnlich wie eine Heiztherme, die die Temperatur in einer Wohnung steuert. Sie bestimmt, wie schnell oder langsam deine Zellen Energie erzeugen und verbrauchen.</p>



<p>Die Aktivität der Schilddrüse wird durch das Thyreotropin, auch als TSH (Thyroid-stimulierendes Hormon) bekannt, gesteuert. TSH wird von der Hypophyse, einer Drüse an der Basis des Gehirns, produziert. Es fungiert wie der Regler der Heiztherme und signalisiert der Schilddrüse, mehr oder weniger Hormone zu produzieren, abhängig davon, wie viel Energie der Körper benötigt. [1]&nbsp;</p>



<p>Für die Hormonproduktion benötigt die Schilddrüse Nährstoffe wie Jod, Selen und die Aminosäure Tyrosin aus der Nahrung – ähnlich wie eine Heiztherme Gas benötigt, um Wärme zu erzeugen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Hormone werden von der Schilddrüse produziert?</h2>



<p><br>Die Schilddrüse produziert drei Hormone: <strong>Thyroxin (T4), Trijodthyronin (T3</strong>) und <strong>Kalzitonin.</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Hormon</strong></td><td><strong>Funktion</strong></td><td><strong>Effekt auf deinen Körper</strong></td></tr><tr><td>Thyroxin (T4)</td><td>Das in größeren Mengen produzierte Hormon, das eine weniger aktive Form darstellt. Wird in den Körperzellen in das aktivere T3 umgewandelt.</td><td>Beeinflusst fast jeden Zelltyp und jedes Organ. Reguliert die Stoffwechselrate, was entscheidend für die Energieproduktion auf zellulärer Ebene ist. Ein gesundes Gleichgewicht von T4 ist entscheidend für ein gutes allgemeines Energiegefühl. Ein Ungleichgewicht kann zu Müdigkeit und Erschöpfung führen.</td></tr><tr><td>Trijodthyronin (T3)</td><td>Die aktivere Form, die die eigentliche metabolische Arbeit leistet.</td><td>Spielt eine zentrale Rolle in der Regulierung verschiedener Körperfunktionen, einschließlich Herzfrequenz, Körpertemperatur, Stoffwechsel und Gehirnentwicklung.</td></tr><tr><td>Kalzitonin</td><td>Reguliert den Kalzium- und Phosphathaushalt. Hilft, den Kalziumspiegel im Blut zu regulieren, indem es den Knochenabbau hemmt und die Kalziumaufnahme in den Knochen fördert.</td><td>Wichtig für die Regulierung des Kalziumspiegels, was entscheidend für die Struktur von Knochen und Zähnen sowie die Funktion von Nerven und Muskeln ist.</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie beeinflusst die Schilddrüse unser Herz?</h2>



<p><br>Die Schilddrüse ist zentral für die Regulierung zahlreicher Körperfunktionen, insbesondere beeinflusst sie die Aktivität des Herzens. Dieser Einfluss beruht auf den von ihr produzierten Hormonen T3 und T4, die sowohl direkt als auch indirekt wichtige Organe und Signalwege steuern. Wie helfen diese Hormone im Detail?&nbsp;</p>



<p>Eine angepasste Konzentration der Schilddrüsenhormone T3 und T4 kann die <strong>Herzfrequenz</strong> entsprechend des Energiebedarfs des Körpers steigern. Das Herz arbeitet dabei effizienter, um eine bessere Blutzirkulation sicherzustellen. Dadurch wird gewährleistet, dass alle Organe optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, insbesondere dann, wenn der Körper einen erhöhten Bedarf hat, wie etwa in Belastungssituationen oder bei erhöhter Aktivität. In diesen Momenten sorgt die angepasste Herzfrequenz dafür, dass der Energiebedarf der Zellen gedeckt wird. [2]&nbsp;</p>



<p>Zusätzlich erhöhen T3 und T4 die <strong>Kontraktilität des Herzens</strong>, also die Fähigkeit des Herzmuskels, sich kraftvoll zusammenzuziehen. Dies führt zu kräftigeren und effektiveren Herzschlägen, was besonders bei körperlicher Belastung von Vorteil ist, da es die Versorgung der Muskulatur und der Organe mit Blut verbessert.</p>



<p>Die Schilddrüsenhormone bewirken zudem eine <strong>Erweiterung der Blutgefäße</strong>, wodurch der Widerstand im Blutkreislauf gesenkt wird. Dies erleichtert die Arbeit des Herzens und verbessert die Durchblutung des gesamten Körpers, was besonders in Phasen mit erhöhtem Energiebedarf wichtig ist. [3]&nbsp;</p>



<p><strong>Was passiert bei einem Hormonengpass?</strong> Wenn die Konzentration von T3 und T4 zu niedrig ist – beispielsweise bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) – hat dies ebenfalls Auswirkungen auf den Körper. Der Stoffwechsel verlangsamt sich minimal, die Herzfrequenz kann sinken und die Kontraktilität des Herzens nimmt ab. Außerdem bleibt die Gefäßerweiterung aus, was den Widerstand im Blutkreislauf erhöhen kann und das Herz stärker belastet. Das bedeutet, dass die Versorgung der Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen nicht optimal abläuft, was zu Symptomen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit und einem allgemeinen Energiemangel führen kann. Man spricht dann oft von einem „Engpass“, da der Körper aufgrund des Hormonmangels nicht genug Energie bereitstellen kann, um den normalen Bedarf der Zellen zu decken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1440" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-xt_eu8zPppk-unsplash-edited-scaled.jpg" alt="Mann von hintern fotografiert, der gerade einen Klimmzug macht. Er ist auf mittlerer Position" class="wp-image-6998" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-xt_eu8zPppk-unsplash-edited-scaled.jpg 2560w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-xt_eu8zPppk-unsplash-edited-300x169.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-xt_eu8zPppk-unsplash-edited-1024x576.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-xt_eu8zPppk-unsplash-edited-768x432.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-xt_eu8zPppk-unsplash-edited-1536x864.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-xt_eu8zPppk-unsplash-edited-2048x1152.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-xt_eu8zPppk-unsplash-edited-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Wie beeinflusst die Schilddrüse unsere Muskeln?</h2>



<p><br>Die Schilddrüsenhormone unterstützen sowohl den Muskelaufbau als auch die Regeneration. Eine gesunde Schilddrüsenfunktion fördert die Muskelkraft und -ausdauer. T3 und T4 stimulieren die Proteinsynthese in den Muskeln, was für den Aufbau und die Reparatur der Muskelfasern entscheidend ist. Diese Hormone spielen zudem eine wichtige Rolle bei der Erholung nach körperlicher Belastung oder Verletzungen, da sie den Zellstoffwechsel anregen und die Heilung beschleunigen. [4]&nbsp;</p>



<p>Es ist daher wenig überraschend, dass eine Fehlfunktion der Schilddrüse nicht nur das Herz und andere Organe beeinflusst, sondern auch Muskelschwäche verursachen kann. Da die Muskulatur 30 bis 40 % der gesamten Körpermasse ausmacht, führt eine veränderte Schilddrüsenfunktion zu einem veränderten Energieverbrauch in den Muskeln, was die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen kann.&nbsp; [5]&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ständig kalt und müde? Unterfunktion der Schilddrüse als mögliche Ursache</h2>



<p><br>Wenn du dich oft müde fühlst, wenig Energie hast und leicht fröstelst, auch wenn es anderen nicht kalt ist, könnte dies auf eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) hinweisen. Die Verminderung des Stoffwechsels kann die unterschiedlichsten Symptome verursachen. Die wichtigsten sind hier aufgelistet. [6]&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Symptom</strong></td><td><strong>Häufigkeit (%)</strong></td></tr><tr><td>Müdigkeit</td><td>88</td></tr><tr><td>Kälteintoleranz</td><td>84</td></tr><tr><td>Trockene Haut</td><td>77</td></tr><tr><td>Heiserkeit</td><td>74</td></tr><tr><td>Gewichtszunahme</td><td>72</td></tr><tr><td>Beeinträchtigtes Gedächtnis</td><td>66</td></tr><tr><td>Schläfrigkeit</td><td>68</td></tr><tr><td>Kribbelgefühle (Parästhesie)</td><td>56</td></tr><tr><td>Verstopfung</td><td>52</td></tr><tr><td>Haarausfall</td><td>41</td></tr><tr><td>Schwerhörigkeit</td><td>40</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Wie du siehst, sind Müdigkeit, ein niedriges Energieniveau und Kälteintoleranz die führenden Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion. Gewichtszunahme wird oft überschätzt und steht tatsächlich erst an fünfter Stelle der häufigsten Anzeichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-5_b66-h54Lo-unsplash-edited-scaled.jpg" alt="zu sehen sind nur Frauenbeine die auf einer Wage stehen. Sehr steriler weißer Hintergrund" class="wp-image-7000" srcset="https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-5_b66-h54Lo-unsplash-edited-scaled.jpg 2560w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-5_b66-h54Lo-unsplash-edited-300x169.jpg 300w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-5_b66-h54Lo-unsplash-edited-1024x576.jpg 1024w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-5_b66-h54Lo-unsplash-edited-768x432.jpg 768w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-5_b66-h54Lo-unsplash-edited-1536x864.jpg 1536w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-5_b66-h54Lo-unsplash-edited-2048x1151.jpg 2048w, https://richardstaudner.at/wp-content/uploads/2024/11/getty-images-5_b66-h54Lo-unsplash-edited-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Führt eine Schilddrüsenunterfunktion wirklich zur Gewichtszunahme?</h2>



<p><br>Der verlangsamte Stoffwechsel bei einer Schilddrüsenunterfunktion führt dazu, dass der Körper insgesamt weniger Kalorien verbrennt. Wie schnell und wie stark man dadurch zunimmt, hängt jedoch von vielen individuellen Faktoren ab.</p>



<p>Eine Hypothyreose kann durchaus zu einer Gewichtszunahme von bis zu 4,5 kg führen. Ein Großteil dieses Zusatzgewichts besteht allerdings aus Wassereinlagerungen und Salz, die man nach einer erfolgreichen Behandlung oft wieder verliert. Es ist wichtig zu betonen, dass die Schilddrüsenunterfunktion zwar eine Rolle spielen kann, aber nicht immer der Hauptgrund für Übergewicht ist. Insbesondere bei starkem Übergewicht oder Adipositas ist die Schilddrüse nur selten die alleinige Ursache. Häufig wird sie jedoch als bequeme Entschuldigung herangezogen, obwohl Faktoren wie Ernährung und Bewegung eine deutlich größere Rolle spielen. [7]&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hashimoto-Thyreoiditis: Wenn das Immunsystem die Schilddrüse zerstört</h2>



<p><br>Hashimoto-Thyreoiditis ist eine der häufigsten Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Es handelt sich dabei um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem irrtümlicherweise die eigene Schilddrüse angreift, was zu einer chronischen Entzündung führt. Diese Entzündung kann schließlich zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) führen, da die Schilddrüse durch den dauerhaften Angriff allmählich zerstört wird und nicht mehr genügend Hormone produzieren kann.</p>



<p>Hashimoto ist überraschend weit verbreitet: Eine Analyse von über 11.000 Studien mit 22 Millionen Teilnehmern ergab, dass etwa 7,5 % der Menschen von dieser Erkrankung betroffen sind. [8]&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mediterrane, glutenfreie Ernährung bei Hashimoto</h3>



<p>In einer aktuellen Studie wurden die Auswirkungen von mediterranen, glutenfreien und kombinierten Diäten auf Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis über 12 Wochen hinweg untersucht. Die Studie zeigte, dass alle Diätgruppen eine beachtliche Verbesserung der freien T3-Hormonspiegel erlebten, wobei die rein mediterrane Diätgruppe die größten Verbesserungen zeigte. [9]&nbsp;</p>



<p>Zusätzlich verzeichneten die Teilnehmer der Diätgruppen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe eine deutliche Reduktion ihres Körpergewichts, des Body-Mass-Index sowie der Umfänge von Taille und Hüfte.&nbsp;</p>



<p>Diese Ergebnisse zeigen, dass spezielle Ernährungsweisen, insbesondere die mediterrane und die Kombination aus mediterraner und glutenfreier Diät, positive Effekte auf die Schilddrüsenfunktion und die Allgemeingesundheit bei Personen mit Hashimoto-Thyreoiditis haben können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hyperthyreose: Schnelle Erschöpfung trotz gutem Energielevel?</h2>



<p><br>Ein Gefühl von Erschöpfung trotz scheinbar ausreichender Ruhe und Energie könnte auf eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) hinweisen. Bei dieser Erkrankung ist es typisch, dass Betroffene zunächst ein erhöhtes Energielevel verspüren, da der Körper auf Hochtouren läuft. Doch diese Phase wird häufig von einem starken Gefühl der Erschöpfung abgelöst, weil der Körper sich überanstrengt und die Reserven schnell aufbraucht.</p>



<p>Bei dieser Erkrankung produziert die Schilddrüse mehr Hormone, als der Körper benötigt. Dies führt zu einer Beschleunigung verschiedener Körperfunktionen, was paradoxerweise Symptome wie schnelle Ermüdung und starken Hunger verursachen kann. Der Zuluft-Regler des Heiztherme ist&nbsp; quasi komplett aufgedreht, das Feuer brennt stark, aber nicht lange und es wird viel Gas benötigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion [10]:<br></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beschleunigter Stuhlgang</li>



<li>Verschwommenen oder doppeltem Sehen</li>



<li>Erhöhter Appetit</li>



<li>Erhöhtes Schwitzen</li>



<li>Ermüdung</li>



<li>Herzklopfen</li>



<li>Hitzeintoleranz</li>



<li>Muskelschwäche</li>



<li>Nervosität und Reizbarkeit</li>



<li>Rastlosigkeit</li>



<li>Ruheloser Schlaf</li>



<li>Verringerung des Menstruationszyklus</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Morbus Basedow und die Achterbahn im Energiehaushalt</h2>



<p><br>Morbus Basedow, auch als Graves-Krankheit bekannt, ist eine Form der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), die durch eine autoimmune Störung verursacht wird. Dabei produziert das Immunsystem Antikörper, sogenannte Schilddrüsen-stimulierende Immunglobuline (TSI), die die Schilddrüse zur übermäßigen Produktion von Schilddrüsenhormonen anregen.</p>



<p>Dies führt zu einer Überaktivität der Schilddrüse, die sich unter anderem in einer erhöhten Stoffwechselrate und einem gesteigerten Energieumsatz äußert. Typische Symptome sind Schlaflosigkeit, Nervosität, Gereiztheit, Zittern, Muskelschwäche, Gewichtsverlust trotz Heißhunger, Hitzewallungen sowie ein schneller Herzschlag bis hin zu Herzrhythmusstörungen. Betroffene erleben oft zunächst eine Phase intensiver Energie, die jedoch rasch von Erschöpfung abgelöst wird, da der Körper auf Dauer seine Energiereserven nicht mehr ausreichend auffüllen kann.</p>



<p>Eine auffällige Begleiterscheinung dieser Krankheit kann die sogenannte Graves-Orbitopathie sein, eine Entzündung der Augenmuskeln, die zu hervorstehenden Augen führt. Morbus Basedow ist deutlich seltener als die Hashimoto-Thyreoiditis und betrifft nur etwa 0,5 % der Gesamtbevölkerung. [11]</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worauf sollte man bei einer Behandlung mit L-Thyroxin unbedingt achten?</h2>



<p><br>Wenn deine Schilddrüse behandelt wird, gibt es bezüglich Ernährung einige wichtige Überlegungen. Dabei handelt es sich jedoch nicht zwingend um No-Gos, da auch das Timing und die Dosis entscheidend sein können.</p>



<p>Es gibt diverse Nahrungsmittel und Präparate, die die Aufnahme von L-Thyroxin beeinflussen können. Hierzu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eisen und Kalziumpräparate [12]&nbsp;</li>



<li>Grapefruits (und deren Saft) [13]&nbsp;</li>



<li>Sojaprodukte [14]&nbsp;</li>



<li>Große Mengen an Ballaststoffe&nbsp;[15]&nbsp;<br></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Fazit zur Schilddrüse und ihre immense Bedeutung für unseren Körper</h2>



<p><br>Die Schilddrüse ist ein zentrales Organ für deinen Energiehaushalt – und dennoch gehören Schilddrüsenprobleme zu den am meisten unterdiagnostizierten Gesundheitsstörungen. Ihre Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit, Herzgesundheit und körperliche Fitness sind enorm.</p>



<p>Die Ursachen für Schilddrüsenfehlfunktionen sind vielfältig, ebenso wie die möglichen Symptome, die oft unspezifisch und daher leicht übersehen werden können. Die gute Nachricht ist, dass Schilddrüsenerkrankungen heute gut diagnostizierbar und behandelbar sind. Wenn du anhaltende Müdigkeit, unerklärliche Gewichtsschwankungen oder andere in diesem Artikel beschriebene Symptome bemerkst, solltest du nicht zögern, deinen Hausarzt oder Endokrinologen darauf anzusprechen. Lass dich nicht entmutigen, wenn zunächst keine eindeutige Dysfunktion festgestellt wird – eine subklinische Schilddrüsenstörung wird häufig übersehen, kann jedoch deinen Energiehaushalt erheblich beeinträchtigen.</p>



<p>Mit der richtigen Diagnose und Behandlung kannst du deine Energie und Lebensqualität zurückgewinnen. Wichtige Nährstoffe wie Jod, Selen und die Aminosäure Tyrosin spielen eine zentrale Rolle für die Schilddrüsenfunktion und sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Diese können gezielt gemessen und gegebenenfalls ergänzt werden, um eine optimale Funktion sicherzustellen. Mehr dazu erfährst du im nächsten Artikel.</p>



<p>Wie immer kannst du diesen Blogartikel auch als Podcast auf allen gängigen Plattformen anhören. Lass uns gemeinsam deine Gesundheit und Performance optimieren!</p>



<p>Energiegeladene Grüße,<br><br><strong>Der Optimizer</strong></p>



<p><strong>Richard Staudner&nbsp;</strong></p>



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<h4 class="wp-block-heading">Literatur:</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li>Pirahanchi, Y., Toro, F., &amp; Jialal, I. (2023). Physiology, Thyroid Stimulating Hormone. In StatPearls. StatPearls Publishing.</li>



<li>Vargas-Uricoechea, H., &amp; Sierra-Torres, C. H. (2014). Thyroid hormones and the heart. Hormone molecular biology and clinical investigation, 18(1), 15–26. <a href="https://doi.org/10.1515/hmbci-2013-0059">https://doi.org/10.1515/hmbci-2013-0059</a></li>



<li>Gomberg-Maitland, M., &amp; Frishman, W. H. (1998). Thyroid hormone and cardiovascular disease. American heart journal, 135(2 Pt 1), 187–196. <a href="https://doi.org/10.1016/s0002-8703(98)70081-x">https://doi.org/10.1016/s0002-8703(98)70081-x</a></li>



<li>Mourouzis, Iordanis, Politi, Efstathia, Pantos, Constantinos, Thyroid Hormone and Tissue Repair: New Tricks for an Old Hormone?, Journal of Thyroid Research, 2013, 312104, 5 pages, 2013. <a href="https://doi.org/10.1155/2013/312104">https://doi.org/10.1155/2013/312104</a></li>



<li>Salvatore D, Simonides WS, Dentice M, Zavacki AM, Larsen PR. Thyroid hormones and skeletal muscle&#8211;new insights and potential implications. Nat Rev Endocrinol. 2014 Apr;10(4):206-14. doi: 10.1038/nrendo.2013.238. Epub 2013 Dec 10. PMID: 24322650; PMCID: PMC4037849.</li>



<li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2895281/table/T2/">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2895281/table/T2/</a></li>



<li><a href="https://www.thyroid.org/thyroid-and-weight/#:~:text=Most%20of%20the%20extra%20weight,the%20severity%20of%20the%20hypothyroidism">https://www.thyroid.org/thyroid-and-weight/#:~:text=Most%20of%20the%20extra%20weight,the%20severity%20of%20the%20hypothyroidism</a></li>



<li>Hu, X., Chen, Y., Shen, Y., Tian, R., Sheng, Y., &amp; Que, H. (2022). Global prevalence and epidemiological trends of Hashimoto&#8217;s thyroiditis in adults: A systematic review and meta-analysis. Frontiers in public health, 10, 1020709. <a href="https://doi.org/10.3389/fpubh.2022.1020709">https://doi.org/10.3389/fpubh.2022.1020709</a></li>



<li>Ülker, M. T., Çolak, G. A., Baş, M., &amp; Erdem, M. G. (2023). Evaluation of the effect of gluten-free diet and Mediterranean diet on autoimmune system in patients with Hashimoto&#8217;s thyroiditis. Food science &amp; nutrition, 12(2), 1180–1188. https://doi.org/10.1002/fsn3.3833</li>



<li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK285870/table/ch1.t2/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK285870/table/ch1.t2/</a></li>



<li><a href="https://medlineplus.gov/genetics/condition/graves-disease/#:~:text=Graves%27%20disease%20affects%20about%201,be%20related%20to%20hormonal%20factors">https://medlineplus.gov/genetics/condition/graves-disease/#:~:text=Graves%27%20disease%20affects%20about%201,be%20related%20to%20hormonal%20factors</a>.</li>



<li>Benvenga, S., Di Bari, F., &amp; Vita, R. (2017). Undertreated hypothyroidism due to calcium or iron supplementation corrected by oral liquid levothyroxine. Endocrine, 56(1), 138–145. <a href="https://doi.org/10.1007/s12020-017-1244-2">https://doi.org/10.1007/s12020-017-1244-2</a></li>



<li>Lilja JJ, Laitinen K, Neuvonen PJ. Effects of grapefruit juice on the absorption of levothyroxine. Br J Clin Pharmacol. 2005 Sep;60(3):337-41. doi: 10.1111/j.1365-2125.2005.02433.x. PMID: 16120075; PMCID: PMC1884777.</li>



<li>Bell, D. S., &amp; Ovalle, F. (2001). Use of soy protein supplement and resultant need for increased dose of levothyroxine. Endocrine practice : official journal of the American College of Endocrinology and the American Association of Clinical Endocrinologists, 7(3), 193–194. <a href="https://doi.org/10.4158/EP.7.3.193">https://doi.org/10.4158/EP.7.3.193</a></li>



<li>Liel, Y., Harman-Boehm, I., &amp; Shany, S. (1996). Evidence for a clinically important adverse effect of fiber-enriched diet on the bioavailability of levothyroxine in adult hypothyroid patients. The Journal of clinical endocrinology and metabolism, 81(2), 857–859. https://doi.org/10.1210/jcem.81.2.8636317</li>
</ol>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://richardstaudner.at/2024/11/05/schilddruese-unsere-energieministerin-im-koerper/">Schilddrüse &#8211; Unsere Energieministerin im Körper</a> erschien zuerst auf <a href="https://richardstaudner.at">Richard Staudner</a>.</p>
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